Kurhessischen Diakonissenhaus Kassel

 

 

 

Aktuelles aus dem Kurhessischen Diakonissenhaus


Erstmalig in Kassel: „Kurt-Reuber-Haus“

Das Facharztzentrum Vorderer Westen feiert am 13. Mai seine Namensgebung – Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel geplant

Zum ersten Mal wird in Kassel ein berühmter Sohn der Stadt, der Theologe, Arzt und Maler Kurt Reuber (1906 – 1944), damit geehrt, dass in seiner Geburtsstadt ein Gebäude nach ihm benannt wird. Das jüngste Bauprojekt der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel, das Facharztzentrum Vorderer Westen, wird künftig Kurt-Reuber-Haus heißen.

Aus diesem Grund feiert das Kurhessische Diakonissenhaus am 13. Mai um 10.00 Uhr die Namensgebung mit einem Gottesdienst, an den sich die Enthüllung einer Gedenktafel anschließt. Außerdem werden in einer Vernissage einige seiner Werke vorgestellt und damit eine Dauerausstellung in den Diakonie-Kliniken Kassel eröffnet. Diese kleine Dauerausstellung, die künftig die Wände des Diakonissen-Krankenhauses zieren wird, ist gemeinsam mit dessen Tochter Ute Tolkmitt entwickelt worden. Unter den 10 Motiven ist auch Reubers bekanntestes Bild: Die Stalingrad-Madonna. Die Kohlezeichnung einer Madonna mit Kind war in Russland während des 2. Weltkriegs Weihnachten 1942 als Weihnachtsfreude des damaligen Oberarztes für seine Kameraden in der eingekesselten Stadt entstanden. Das Original wird seit 1983 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin ausgestellt.

Zur Vernissage lädt die Stiftung herzlich ab 11.45 Uhr ein: „Uns geht es darum, die Zeichnungen der Menschlichkeit und Hoffnung in dunkler Zeit, die Kurt Reuber der Nachwelt hinterlassen hat, als Ausdruck des christlichen Menschenbildes hier zu haben, an der sich die ganzheitliche Sorge um den Menschen in unseren Kliniken und sozialen Einrichtungen orientiert“, erklärt Pfarrer Christoph Kuhnke, Theologischer Vorstand der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel. Im Anschluss besteht von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr die Möglichkeit, die neuen Räume des Diakoniezentrum für schwer Schädel-Hirn-Verletzte (ZeHN) zu besichtigen. Bevor die Bewohner der neuen Pflegeeinrichtung einziehen, bekommen so Nachbarn und Freunde die Gelegenheit, die neue Heimat für diese Menschen in den so genannten Phasen „F“ oder „G“ in der Herkulesstrasse 34 a (neben der Krankenpflegeschule) zu besichtigen und Fragen zu stellen.

Das Facharztzentrum Vorderer Westen nimmt immer mehr Formen an: Nachdem am 16. April die Patientenheimversorgung (PHV) mit der Praxis Dr. Schwickardi eingezogen ist, sind nun auch die Parkplätze auf dem Innenhof fertig gestellt und die Außenanlagen begrünt. In den beiden obersten Etagen, in die das Diakoniezentrum einzieht, laufen zurzeit noch letzte vorbereitende Maßnahmen.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Träger des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder sowie des Diakonie-Zentrums für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gem. GmbH (ZeHN). Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 40 Diakonissen. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-, dem Diakonissen-Krankenhaus und der Frauenklinik Dr. Koch. Hier sind rund 950 Mitarbeiter beschäftigt und werden etwa 34.000 Patienten im Jahr gepflegt (www.diako-kassel.de ).

Das Kurhessische Diakonissenhaus Kassel feiert 50 Jahre Mutterhauskirche

Dazu lud die Stiftung zu einem Festgottesdienst am 6. Mai um 10.00 Uhr in die Mutterhauskirche ein

Vor 50 Jahren wurde die Mutterhauskirche des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel feierlich eingeweiht. Daran erinnerte die Stiftung in einem Festgottesdienst am 6. Mai 2012. Die Festpredigt hielt Pfarrer i. R. Dr. Reinhold Lanz, ehemaliger Vorsteher des Diakonissenhauses. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Mittagessen im Festsaal und ein Beisammensein, das ermöglichte, Erinnerungen auszutauschen.

Die Mutterhauskirche an der Goethestraße wurde zwischen 1960 und 1962 vom Kasseler Architekten Wolfgang Haeseler erbaut. Es war sein erstes Kirchenbau-Projekt. Zeitlebens fühlte er sich verbunden mit dieser Kirche, in der auch seine Trauerfeier stattfand. Der Zeltcharakter der Kirche ist Sinnbild für das „Wandernde Gottesvolk“. Der Bau ersetzt die 1944 im 2. Weltkrieg zerstörte Kapelle der Diakonissen. Diese stand ursprünglich dort, wo sich bis vor zwei Jahren der alte Eingang des Diakonissen-Krankenhauses befand. Die neue Kirche schließt sich nahtlos an das Mutterhaus an. Sie ist der zentrale Ort der Komplexeinrichtung: Dort finden die Gottesdienste und Andachten statt, dazu Taufen, Hochzeiten, Einsegnungen, oder Jubiläen und wichtige Feste und Feierlichkeiten.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder sowie des Diakonie-Zentrums für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gem. GmbH (ZeHN). Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 40 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-, dem Diakonissen-Krankenhaus und der Frauenklinik Dr. Koch. Hier sind rund 950 Mitarbeiter beschäftigt und werden etwa 34.000 Patienten im Jahr gepflegt.

Unser Bild zeigt die Diakonisse Vertrauensschwester Sr. Ursula Graack, die im Rahmen des Gottesdienstes zum 50. Kirchweihjubiläum der Kasseler Mutterhauskirche deren Fenstersymbolik vorstellt – ein Kreuz, ein Herz, ein Anker für „Glaube, Liebe, Hoffnung“.
 
Ursula Graack
Ursula Graack Foto: Diako/nh.
Mutterhauskirche
Mutterhauskirche Foto: Diako/nh.

(Foto: Diako/nh)
 

Kunst oder Dino-Ei?

Die documenta wirft ihre Schatten voraus: am 2. Mai wanderte die Regenbogengruppe aus dem Baumhaus für Kinder durch die Aue, um - passend zu ihrem Jahresthema - die dort entstehende Kunst zu bestaunen. Da Kindermund bekanntlich Wahrheit kund tut, interessierte sich auch die Fernsehreporterin von RTL für die Kunst-Interpretationen der Kinder.
Besonders schnell hatten sie die Bedeutung dieser Skulptur zur Hand: Hier hat eine Dino-Mama ihr Ei abgelegt….

 

Das Kurhessische Diakonissenhaus Kassel feiert 50 Jahre Mutterhauskirche

Dazu lädt die Stiftung zu einem Festgottesdienst am 6. Mai um 10.00 Uhr in die Mutterhauskirche ein

Vor 50 Jahren wurde die Mutterhauskirche des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel feierlich eingeweiht. Daran erinnert nun die Stiftung in einem Festgottesdienst am:

6. Mai um 10.00 Uhr
in der Mutterhauskirche
Goethestrasse 85
34119 Kassel.


Die Festpredigt hält Pfarrer i. R. Dr. Reinhold Lanz, ehemaliger Vorsteher des Diakonissenhauses. Im Anschluss gibt es ein gemeinsames Mittagessen im Festsaal und ein Beisammensein, das ermöglicht, Erinnerungen auszutauschen. Eine Festschrift würdigt das „Gestern, Heute und Morgen“ in der Kirche.

Die Mutterhauskirche an der Goethestraße wurde zwischen 1960 und 1962 vom Kasseler Architekten Wolfgang Haeseler erbaut. Es war sein erstes Kirchenbau-Projekt. Zeitlebens fühlte er sich verbunden mit dieser Kirche, in der auch seine Trauerfeier stattfand. Der Zeltcharakter der Kirche ist Sinnbild für das „Wandernde Gottesvolk“. Der Bau ersetzt die 1944 im 2. Weltkrieg zerstörte Kapelle der Diakonissen. Diese stand ursprünglich dort, wo sich bis vor zwei Jahren der alte Eingang des Diakonissen-Krankenhauses befand. Die neue Kirche schließt sich nahtlos an das Mutterhaus an. Sie ist der zentrale Ort der Komplexeinrichtung: Dort finden die Gottesdienste und Andachten statt, dazu Taufen, Hochzeiten, Einsegnungen, oder Jubiläen und wichtige Feste und Feierlichkeiten.

Mit dieser Veranstaltungen lädt das Diakonissenhaus besonders auch die Menschen aus der Nachbarschaft und Umgebung ein.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder sowie des Diakonie-Zentrums für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gem. GmbH (ZeHN). Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 40 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-, dem Diakonissen-Krankenhaus und der Frauenklinik Dr. Koch. Hier sind rund 950 Mitarbeiter beschäftigt und werden etwa 34.000 Patienten im Jahr gepflegt.

 

Einführung in der Mutterhauskirche

Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel hat Christoph Kuhnke als Theologischen Vorstand und Kerstin Hering als Oberin eingeführt

Die Diakonissenschwesternschaft, der Aufsichtsrat und der Vorstand der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel freuen sich darüber, dass
Pfarrer Christoph Kuhnke als Theologischer Vorstand und Pfarrerin Kerstin Hering als Oberin ihren Dienst begonnen haben. In einem feierlichen Gottesdienst in der Mutterhauskirche wurden sie jetzt offiziell von Bischof Prof. Dr. Martin Hein in ihre Ämter eingeführt. Es ist das erste Mal in der 147-jährigen Geschichte des Kasseler Diakonissenhauses, dass beide Ämter gleichzeitig besetzt wurden.

Das Trio des Kurhessischen Diakonissenhauses: Der neue Theologische Vorstand, Christoph Kuhnke, und die neue Oberin, Kerstin Hering, mit dem kaufmännischen Vorstand, Jens Wehmeyer (von links). Foto: Scheimann



Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder sowie des Diakonie-Zentrums für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gem. GmbH (ZeHN). Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 43 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-, dem Diakonissen-Krankenhaus und der Frauenklinik Dr. Koch. Hier sind rund 950 Mitarbeiter beschäftigt und werden etwa 28.000 Patienten im Jahr gepflegt.

 

Sanierung ist beendet

Neueröffnung des Alten- und Pflegeheims Haus Salem


Es ist geschafft – nach fast zweijähriger Bauzeit feierte das Alten- und Pflegeheim Haus Salem, das zur Stiftung der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehört, das Ende der Sanierungsarbeiten. Eine strapaziöse Zeit mit viel Dreck und Lärm liegt hinter den Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitenden. Doch es hat sich gelohnt: Durch die Grundsanierung ist das Traditionshaus in der Herkulesstraße, das ursprünglich als Feierabendhaus der Diakonissen diente, heller, wohnlicher und zeitgemäßer geworden. Hier lässt es sich besser wohnen und arbeiten als zuvor. Davon überzeugten sich die zahlreichen Gäste der Einweihungsfeier, die vom Theologischen Vorstand Christoph Kuhnke und Heimleiterin Petra Ryll herzlich begrüßt wurden. Im Anschluss an eine Andacht durch Pröpstin Katrin Wienold-Hocke, besichtigten die Gäste die sechs Wohnebenen mit 60 Einzel- und sechs Doppelzimmern. Alle Zimmer verfügen nun über ein barrierefreies Bad und die Einzelzimmer sind mit Balkon ausgestattet. Auf jeder Etage gibt es einen Gemeinschaftsraum mit einer Wohnküche, der den Hausgemeinschaften als Treffpunkt dient. Im Erdgeschoss befinden sich ein Therapieraum und eine Begegnungsstätte, in der sich Bewohner mit Angehörigen, Freunden und Nachbarn treffen können.



Schlüsselübergabe: DKK-Geschäftsführer Jens Wehmeyer, Architekt Rolf Jentzsch, Vorstand Christoph Kuhnke und die Leiterin von Haus Salem, Petra Ryll (von links). Foto: Scheimann

Sanierung ist beendet

Neueröffnung des Alten- und Pflegeheims Haus Salem

Dem Alten- und Pflegeheim Haus Salem, das zur Stiftung der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehört, wurde am 12. November 2009 vom damaligen Staatsminister Jürgen Banzer der Bewilligungsbescheid für die Grundsanierung überreicht. Damit konnten die Sanierungsarbeiten, die von der Evang. Kirche von Kurhessen-Waldeck unterstützt wurden, beginnen.
Nun, nach fast zwei Jahren, sind die Arbeiten beendet. Das traditionsreiche „Haus Salem“ ist durch die Grundsanierung für die Bewohner und Mitarbeitendenden heller, wohnlicher und zeitgemäßer geworden. Hier lässt es sich besser wohnen und arbeiten als zuvor. Das möchten wir mit Ihnen feiern, am:

Freitag, den 28. Oktober 2011
um 10.00 Uhr in das
Alten- und Pflegeheim Haus Salem


Herkulesstraße 38, 34119 Kassel.

Programmfolge:

10.00 Uhr Ankommen

10.30 Uhr Andacht; Pröpstin Katrin Wienold-Hocke

11.00 Uhr Grußworte

11.30 Uhr Rundgänge

12.00 Uhr Buffet

15.00 Uhr Bunter Nachmittag für Bewohner und Angehörige

Wir bitten um Anmeldung bis zum 18. Oktober 2011, unter:
Tel.: 0561/ 1002-4700 / -3545
Fax: 0561 / 1002-4705
E-Mail: salem@diako-kassel.de

 
Erhebendes Geschenk zum Abschied: Pfarrer Karl Leonhäuser und dessen Frau Almut bekommen von DKK-Geschäftsführer Jens Wehmeyer einen Gutschein für eine Ballonfahrt überreicht. (von links , Foto: Scheimann)
 
Weggefährten: Altoberin Schwester Helga Mantels (links) sowie Pfarrer Karl Leonhäuser und dessen Frau Almut. Foto: Scheimann
 

Pfarrer Karl Leonhäuser, Vorsteher des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel, wurde in den Ruhestand verabschiedet

Fleißig, geduldig, ruhig, bescheiden und achtsam waren nur einige von vielen Eigenschaften, mit denen ihn seine Kollegen beschrieben. Doch eines habe man nie erlebt: dass Pfarrer Karl Leonhäuser in den 15 Jahren, in denen er als Vorsteher im Kurhessischen Diakonissenhaus Kassel und Theologischer Geschäftsführer der Diakonie-Kliniken tätig war, in die Luft gegangen sei. Damit sich dies zumindest in dessen Ruhestand ändert, überreichte DKK-Geschäftsführer Jens Wehmeyer dem fast 65-Jährigen und dessen Frau Almut einen Gutschein für eine Ballonfahrt bei der Feier im Diakonissenhaus, mit der der sympathische Pfarrer und Klinikmanager verabschiedet wurde. Das Paar plant zunächst eine vierwöchige Reise nach Kanada und vor allem viel Zeit mit den sechs Kinder und sechs Enkeln zu verbringen. Außerdem möchte Leonhäuser Trompete spielen lernen.

 

Polarforscher und andere Sinnsucher

Literarische Gottesdienst-Reihe „Große Worte. Geschichten für ein besseres Leben“ mit Pfarrer Michael Becker

Ein Jugendbuch, das Tagebuch eines UN-Generalsekretärs: Pfarrer Michael Becker hat für die literarische Gottesdienst-Reihe „Große Worte. Geschichten für ein besseres Leben“ wieder in seinen Bücherschrank gegriffen. Nach der Startveranstaltung Ende August stellt Becker an weiteren drei Sonntagen im September Werke aus jüngerer und jüngster Literatur zu den Themen Wahrheit, Liebe, Tod und Gnade vor. Werke von Sten Nadolny, Guus Kuijer, Philip Roth und Dag Hammarskjöld verknüpft er mit Bibelzitaten. Bekannte Kirchenlieder in der Auswahl von Kantor Martin Wenning kommen hinzu. „Wir wollen Welt einatmen und danach ein wenig klarer sehen“, sagt Becker. Gemeinsam mit Wenning lädt er zu Gottesdiensten ein am:

4., 11. und 18. September, von 10 bis 11 Uhr,
in der Mutterhauskirche
im Kurhessischen Diakonissenhaus
Goethestraße 85, 34119 Kassel.

Termine und Programm:
„Große Worte. Geschichten für ein besseres Leben“


Sonntag, 4. September, 10 Uhr
Liebe: „Das Buch von allen Dingen“ (2005) von Guus Kuijer (geb. 1942) und Lukas-Evangelium 15,1 -10, sowie „Ich will dich lieben, meine Stärke“ (Gesangbuch Lied 400)

Sonntag, 11. September, 10 Uhr
Tod: „Jedermann“ (2006) von Philip Roth (geb. 1933) und 1. Buch Mose 3,17-19 sowie „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ (Gesangbuch Lied 528)

Sonntag, 18. September, 10 Uhr
Gnade: „Zeichen am Weg“ (1965) von Dag Hammarskjöld (1905 -1961) und 2. Korinther-Brief 4,6 -11 sowie „Ach bleib mit deiner Gnade“ (Gesangbuch Lied 347)

Predigten: Pfarrer Michael Becker; Musik: Kantor Martin Wennig
Nähere Informationen:

„Das Buch von allen Dingen“ (2005) des Niederländers Guus Kuijer (geboren 1942) steht am Sonntag, 4. September, unter dem Begriff „Liebe“ im Mittelpunkt. Thomas, ein neunjähriger Junge, emanzipiert sich dank der Zuneigung zu dem Mädchen Elisa aus seiner streng religiösen Familie. Dabei verliert er nicht etwa den Glauben, sondern entwickelt seinen ganz eigenen Stil. Er unterhält sich direkt mit Jesus, als wäre dieser ein Mensch wie die Nachbarin von nebenan. 2007 wurde das „Buch von allen Dingen“ mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher ausgezeichnet.

„Everyman“ – „Jedermann“ – hat der amerikanische Autor Philip Roth (geboren 1933) seinen 2006 erschienen kurzen Roman ganz bewusst in Anlehnung an die Personifikation des Jedermann in spätmittelalterlichen Mysterienspielen genannt. „Wollt Ihr so leben wie die namenlose Hauptfigur? Das fragt Roth uns“, sagt Becker über das Werk, das er am Sonntag, 11. September, zum Thema „Tod“ vorstellt. Ein oberflächlich erfolgreicher Mann sträubt sich gegen das Älterwerden. Auf der Suche nach einem tieferen Sinn des Lebens geht es laut Becker „literarisch richtig zu Sache“.

Es ist weniger ein Ausflug in die Weltpolitik, wenn am Sonntag, 18. September, das Tagebuch des UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld (1905-1961) unter dem Aspekt „Gnade“ im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht. „Zeichen am Weg“ hatte der Schwede seine Aufzeichnungen genannt, die nach seinem Tod bei einem Flugzeugabsturz – genau vor 50 Jahren in der Nacht vom 17. auf den 18. September 1961 – gefunden und 1965 veröffentlicht wurden. In dem spirituellen Tagebuch sucht Hammarskjöld immer wieder nach dem Sinn des Lebens und kommt zu dem Schluss: „Ich werde beschenkt“.

Information und Programm zur Reihe „Große Worte“ bei Pfarrer Michael Becker, Telefon 05 61 / 93 07-151, E-Mail becker.mz@ekkw.de

 

Hier ist Dreckigmachen erlaubt

Kita Baumhaus für Kinder weihte Wasser-Sand-Spielanlage ein

Auch wenn sich das Wetter eher wechselhaft war, ließ sich beim Sommerfest in der Kita „Baumhaus für Kinder“ in der Herkulesstraße keiner die gute Laune verderben. Immerhin stand an diesem Tag etwas ganz Besonderes auf dem Programm. Denn die neue Wasser-Sand-Spielanlage - kurz Matschanlage genannt - wurde eingeweiht. Und dabei hieß es für alle: „Dreckigmachen erlaubt!“ Ausgelassen patschten die Kleinen im Wasser und dabei ließ sich natürlich niemand von ein paar Regentropfen stören. Diese neue Spielanlage ist auf Initiative des Elternbeirates und mit Unterstützung der Berufsfachschule Holztechnik in Homberg/Efze sowie des „Fördervereins Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not e.V.“ errichtet worden. Außerdem gab es auch noch jede Menge andere Aktionen auf dem Fest. So ließen die Kinder der Einrichtung Luftballons mit Adresskärtchen steigen und präsentierten ihr Können bei einer Akrobatik- und Tanzaufführung.

Viel Freude beim Wasserspiel: Die Kinder der Kita „Baumhaus für Kinder“ mit der Leiterin der Einrichtung Antje Holbein sowie Lars Becker (ehemaliger Elternbeiratsvorsitzender, links) und Karl Leonhäuser (Vorstand Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel, rechts). Foto: Scheimann

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder sowie des Diakonie-Zentrums für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gem. GmbH (ZeHN). Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 44 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-, dem Diakonissen-Krankenhaus und der Frauenklinik Dr. Koch. Hier sind rund 950 Mitarbeiter beschäftigt und werden etwa 28.000 Patienten im Jahr gepflegt.


Humoriges zum Geburtstag

Das Kinder- und Jugendheim des Kurhessischen Diakonissenhauses im
Kleinen Holzweg blickt jetzt auf 40 Jahre zurück. Im Juli 1971 wurde das Haus im Stadtteil Wehlheiden eingeweiht. Viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene fanden und finden in diesem Heim ein Zuhause auf Zeit sowie Schutz, Geborgenheit, Hilfe und Wertschätzung. Daher möchten wir dieses Jubiläum mit Ihnen feiern:

am Freitag, den 2. September 2011 um 9 Uhr
in der Mutterhauskirche
im Kurhessischen Diakonissenhaus
Goethestraße 85, 3419 Kassel.


Hierzu laden Sie recht herzlich Karl Leonhäuser (theologischer Vorstand), Jens Wehmeyer (Vorsteher Verwaltungsdirektor) sowie Heimleiterin Kerstin Krug ein. Auf dem Programm des Festaktes steht neben einer Andacht und dem Rückblick auf die vier Jahrzehnte dauernde Geschichte des Heims ein Impulsvortrag von Eva Ullmann. Dabei spricht die Leipziger Humortrainerin über Humor als Schmiermittel und Vertrauensbildner in der Kinder- und Jugendarbeit

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 46 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit rund 950 Mitarbeitern und etwa 28.000 Patienten im Jahr. Die Stiftung feierte in diesem Jahr ihr 147-jähriges Bestehen.

 

Neues Vorstandsmitglied im Diakonissenhaus

Pfarrer Christoph Kuhnke wird Theologischer Vorstand des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel

Der Berliner Pfarrer Christoph Kuhnke wurde am 11. August 2011 vom Aufsichtsrat zum Theologischen Vorstand des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel berufen. Er wird dieses Amt am 1. Oktober dieses Jahres übernehmen und löst damit den bisherigen Vorsteher Pfarrer Karl Leonhäuser ab, der am 25. September 2011 in den Ruhestand verabschiedet wird. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit Herrn Pfr. Kuhnke einen in allen Arbeitsbereichen des Diakonissenhauses sehr erfahrenen und kompetenten Vorstand gewinnen konnten“, so der Vorsitzende des Aufsichtsrates Kirchenrat Rudolf Schmidt.
Der in Berlin geborene und lebende Pfarrer absolvierte neben seinem theologischen Studium auch eine Weiterbildung zum Diakonie- und Change-Manager. Zurzeit ist er Pfarrer für Diakonie im Evangelischen Kirchenkreis Tempelhof von Berlin tätig. Als Diakoniepfarrer ist der 57-Jährige hauptamtliches Vorstandsmitglied des Diakonisches Werks Tempelhof-Schöneberg e.V. und hat die Geschäftsführung von drei gemeinnützigen GmbH`s inne, die im Bereich ambulanter und stationärer Pflege tätig sind., Des Weiteren ist er als Vorstand für die Stiftung Nächstenliebe verantwortlich. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.
In seinem neuen Dienst wird er gemeinsam mit dem Kaufmännischen Vorstand Jens Wehmeyer das Kurhessische Diakonissenhaus leiten.

Zu Kuhnkes Aufgaben als Theologischer Vorstand des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel gehören die Theologische Gesamtleitung, Gottesdienste, Seelsorge, Öffentlichkeitsarbeit sowie Ethik. Er wird den Alten- und Jugendhilfebereich leiten sowie die Geschäftsführung des Diakonie-Zentrums für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gem. GmbH (ZeHN) übernehmen.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder sowie des Diakonie-Zentrums für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gem. GmbH (ZeHN). Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 44 Schwestern. In der Komplexeinrichtung

arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-, dem Diakonissen-Krankenhaus und der Frauenklinik Dr. Koch. Hier sind rund 950 Mitarbeiter beschäftigt und werden etwa 28.000 Patienten im Jahr gepflegt.

 

Neue Führung für die Schwesternschaft

Pfarrerin Kerstin Hering wird Oberin des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel
Die in Hildesheim geborene Pfarrerin Kerstin Hering wurde am 11. August 2011 auf Vorschlag des Schwesternrates vom Aufsichtsrat zur Oberin des Kurhessischen Diakonissenhauses (KDH) berufen. Die 45-Jährige übernimmt am 1. November 2011 die Leitungsverantwortung für 44 Diakonissen, die bislang Oberin Pfarrerin Katrin Wienold-Hocke wahrgenommen hatte. Aufgrund ihrer Ernennung zur Pröpstin des Sprengels Kassel hatte Wienold-Hocke zum 31. Juli dieses Jahres das Diakonissenhaus verlassen. Nun wird Pfarrerin Hering mit einer halben Pfarrstelle die zehnte Oberin in der traditionsreichen Geschichte des Kurhessischen Diakonissenhauses. „Wir Schwestern freuen uns, dass wir in Frau Pfarrerin Hering eine Oberin gewinnen, die die begonnene Arbeit von Pröpstin Wienold-Hocke weiter aufnehmen will, und dass wir mit ihr getrost in die Zukunft gehen können“, so die Vertrauensschwester der Diakonissen Ursula Graack.

Zu ihren Aufgaben gehören in den Diakonie-Kliniken Kassel und der Stiftung die Leitung der diakonischen Gemeinschaften, die Diakonische Fortbildung der Mitarbeitenden und die Mitwirkung bei der Mitarbeiterpflege. Im Mutterhaus ist sie zuständig für die Gäste- und Tagungsarbeit sowie den Aufbau eines Einkehrzentrums. Sie übernimmt den Vorsitz der Altenhilfe-Stiftung des KDH "Altern in Würde" sowie den Vorsitz in der "Diakonissenstiftung". Zu ihren weiteren Aufgaben gehören Gottesdienste, Andachten und Seelsorge.
Die in Kassel lebende Pfarrerin ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie hat zurzeit die Gemeindepfarrstelle in Kassel-Niederzwehren, im Stadtkirchenkreis, inne. Zudem verfügt sie über langjährige Erfahrungen in der Altenheimseelsorge.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder sowie des Diakonie-Zentrums für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gem. GmbH (ZeHN). Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 44 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-, dem Diakonissen-Krankenhaus und der Frauenklinik Dr. Koch. Hier sind rund 950 Mitarbeiter beschäftigt und werden etwa 28.000 Patienten im Jahr
gepflegt. Die Stiftung wird gemeinsam geleitet durch den Vorstand, bestehend aus Kaufmännischem und Theologischem Vorstand.

 

Für ihre Treue geehrt

Diakonissenhaus würdigt Mitarbeitende mit Kronenkreuz

Während eines Festgottesdienstes in der Kirche des Diakonissenhauses werden langjährige Mitarbeitende des Kurhessischen Diakonissenhauses und der Diakonie-Kliniken Kassel gewürdigt. Diesen wird als Zeichen der besonderen Wertschätzung das Silberne Kronenkreuz der Diakonie überreicht. Die Auszeichnung wird Mitarbeitenden, die mindestens 15 Jahren haupt- oder ehrenamtlich in der Diakonie tätig sind.

Die Verleihung findet statt:

Am Sonntag, den 21. August um 10 Uhr
in der Mutterhauskirche
im Kurhessischen Diakonissenhaus,
Goethestraße 85, 34119 Kassel.



Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder sowie des Diakonie-Zentrums für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gem. GmbH (ZeHN). Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 44 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-, dem Diakonissen-Krankenhaus und der Frauenklinik Dr. Koch. Hier sind rund 950 Mitarbeiter beschäftigt und werden etwa 28.000 Patienten im Jahr gepflegt.

 

Für ihre Treue geehrt

Diakonisches Werk würdigt Mitarbeitende mit Kronenkreuz

Während eines Festgottesdienstes in der Kirche des Diakonissenhauses würdigte das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche 17 langjährige Mitarbeitende des Kurhessischen Diakonissenhauses, der Diakonie-Kliniken Kassel und des Christlichen Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe. Diese bekamen als Zeichen der besonderen Wertschätzung von Pfarrer Sven Pernak (Diakonisches Werk Kurhessen-Waldeck) das Goldene Kronenkreuz überreicht. Hierbei handelt es sich um die höchste Auszeichnung der Diakonie, die Mitarbeitenden verliehen werden kann, die mindestens 25 Jahren haupt- oder ehrenamtlich in der Diakonie tätig sind. Unter den Empfängern des Kronenkreuzes sind auch der Chefarzt für Innere Medizin und Angiologie der Diakonie-Kliniken Kassel, Dr. Hans-Joachim Bröker, sowie der Kuratoriumsvorsitzende des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel, Udo Cahn von Seelen.
Wurden für ihre Treue geehrt: (von hinten links ) Udo Cahn von Seelen, Dr. Hans-Joachim Bröker, Jan Hammelsbeck, Meinhard Knauf, Andreas Luikenga, Gottfried Löber, Kirsten Knobel, Andrea Dieckmeyer, Regina Schmoll, Karla Sommer, (von vorn links) Margitta Bettenhausen, Dorothea Sinning, Rita Panchyrz-Werner, Britta Bartel, Sabine Schulze, Erika Ramert und Gabriele Richter. Foto: Scheimann (nh)

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 46 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit rund 950 Mitarbeitern und etwa 28.000 Patienten im Jahr. Die Stiftung feierte in diesem Jahr ihr 147-jähriges Bestehen.

 

Löwen helfen Kindern

Lions Club Kassel-Kurhessen spendet Kita Baumhaus für Kinder 3.000 Euro zur Sprachförderung

Wir freuen uns dass wir in unserem "Baumhaus für Kinder" die spezielle Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund fortführen können. Dies ist möglich dank der großzügigen Spende des "Lions Club Kassel-Kurhessen". Am Freitag, dem 17. Juni 2011 um 11.00 Uhr werden Vorstandsmitglieder des Lions Club die Spende im Baumhaus für Kinder, Herkulesstraße 73 bis 79, 34119 Kassel die Spende in Höhe von 3.000 Euro überreichen. Wir möchten Sie gerne zu dieser Spendenübergabe einladen und freuen uns, wenn Sie davon berichten. Bei der Spendenübergabe sind auch die Leitung des Baumhauses, Frau Petra Moll, sowie die beiden Erzieherinnen, Frau Claudia Kluge und Frau Nazli Sakiri, anwesend, die die spezielle Sprachförderung durchführen. So können Sie einen Einblick in die Sprachförderung erhalten und erfahren wie wir die Zukunftschancen dieser Kinder verbessern wollen.
Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 46 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit rund 950 Mitarbeitern und etwa 28.000 Patienten im Jahr. Die Stiftung feierte in diesem Jahr ihr 147-jähriges Bestehen.

 

Diakonissenhaus lud zum Feiern ein

Kurhessisches Diakonissenhauses Kassel feierte 147. Geburtstag

Das Kurhessische Diakonissenhaus Kassel mit seinen Diakonie-Kliniken lud am Sonntag, den 19. Juni 2011 zum 147-jährigen Bestehen ein. Die Geburtstagsparty für eine der größten evangelischen Einrichtungen in Nordhessen ist seit Generationen eine feste Größe im Kasseler Stadtviertel „Vorderer Westen“ für Nachbarn, Freunde, Förderer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen. Dabei gab es auch in diesem Jahr auf dem traditionellen Straßenfest vorm Diakonissenhaus jede Menge zu entdecken. Beliebt waren vor allem der Bücherflohmarkt und der Liebhabermarkt, wo es immer wieder „Schätzchen“ zu entdecken gibt. Bei Bratwurst und kühlen Getränken sowie Kaffee und Kuchen genossen die zahlreichen Besucher das Mutterhaus als Gastgeber. Dabei ließ man sich trotz des feuchten Wetters die Laune nicht verderben. Für Stimmung sorgen insbesondere Dark Vatter, alias Timo Israng, mit seinem Kasseläner Rock´n Roll sowie Tanzeinlagen. Für Kinder gab es ein buntes Veranstaltungsprogramm. Zudem konnten sich Interessierte bei Rundgängen durch das Krankenhaus und an Infoständen über die Arbeit der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus und die Diakonie-Kliniken Kassel informieren. Um 17.00 Uhr beendete ein Feierabendmahl das Fest.
Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 46 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit rund 950 Mitarbeitern und etwa 28.000 Patienten im Jahr. Die Stiftung feierte im vergangenen Jahr ihr 146-jähriges Bestehen.

 

Bei Hitze rufen Diakonissen an

Service des Gesundheitsamtes Kassel für ältere Menschen startet am 15. Juni 2011 im Kurhessischen Diakonissenhaus

Bereits im letzten Jahr startete der kostenlose Hitzetelefondienst des Kurhessischen Diakonissenhauses in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Kassel. Dabei riefen Diakonissen ehrenamtlich ältere Menschen in Kassels Vorderem Westen bei Hitzewarnungen an, um diese vor gesundheitlichem Schaden zu bewahren. Denn besonders Personen im hohen Alter leiden unter hohen Temperaturen und haben sogar ein höheres Risiko zu sterben. Der Einsatz der Schwestern war ein voller Erfolg, der nicht nur zahlreichen Senioren half, Hitzeperioden unbeschadet zu überstehen, sondern auch bundesweit Beachtung fand.
Ab dem 15. Juni 2011 ist Deutschlands erstes Hitzetelefon erneut im Einsatz. Aufgrund des großen Zuspruchs werden die Diakonissen diesmal von Mitgliedern des Seniorenbeirates der Stadt Kassel tatkräftig unterstützt. Gemeinsam werden sie Personen, die sich bei dem Dienst angemeldet haben, in der Zeit vom 15. Juni bis 31. August zwischen 8.30 und 12.00 Uhr vormittags anrufen und über Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes informieren. Dies ist bei einer erwarteten gefühlten Temperatur von 32 Grad Celsius und mehr der Fall.
Für das Projekt „Sonnenschirm“, so der Name des Hitzetelefons, wurden Flyer gedruckt, die eine Rückantwortkarte enthalten. Diese kann ausgefüllt an das Diakonissenhaus geschickt werden. Hier wird eine Liste gepflegt, die abtelefoniert wird. Der Flyer wird in Apotheken, Arztpraxen und anderen relevanten Stellen gezielt an ältere Menschen verteilt, von denen angenommen wird, dass sie eine derartige Unterstützung benötigen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, ist der Flyer mit speziell gestalteten Piktogrammen entwickelt worden, die auch altersverwirrte Menschen gegebenenfalls gut interpretieren könnten.
Die Initiative des „Hitze-Präventions-Netzwerk Vorderer Westen“ war ab März 2010 entwickelt worden, da in diesem Kasseler Stadtteil besonders viele ältere Menschen leben und die dichte Besiedelung
zu Stauwärme in dem Viertel führen kann. „Menschen, die zuhause leben, werden bislang nicht zufriedenstellend erreicht. Sie sollen frühzeitig über Hitzewarnungen informiert werden“, erklärt der Projektentwickler des Kasseler Gesundheitsamtes, Dipl.-Pflegewirt Markus Heckenhahn.
Hitzewarnung per Telefon: Diakonisse Sr. Annemarie
Pfetzing im Einsatz. Foto: Diako


Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 46 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit rund 950 Mitarbeitern und etwa 28.000 Patienten im Jahr. Die Stiftung feierte im vergangenen Jahr ihr 146-jähriges Bestehen.

 

„Flinke Nadeln“ im Einsatz

Patchworkgruppe näht Quilt für das Diakonissenhaus

Viele Stunden hat die Patchworkgruppe „Flinke Nadeln“ aus Helsa kleine Stoffstücke ausgeschnitten und aneinander genäht. Entstanden ist dabei ein fast zweieinhalb Meter hoher Quilt auf dem ein helles Kreuz auf einem bunten Grund aus farbigen Quadraten zu sehen ist. Diese künstlerische Handarbeit wurde nun von den fleißigen Näherinnen im Anschluss an einen Gottesdienst in der Kirche des Diakonissen-Mutterhauses Kassel an Oberin Pfarrerin Katrin Wienold-Hocke und Pfarrer Karl Leonhäuser überreicht. Den Quilt schenkten die 13 Frauen dem Diakonissen-Mutterhaus als Dank für ihre Patchworkausstellung, die sie im vergangenen Herbst auf zwei Etagen in den Diakonie-Kliniken gezeigt haben. Im Diakonissenhaus wird der Quilt einen besonderen Platz erhalten.
In der Mutterhauskirche: Erika Schöneberg, Gudrun Knoblauch, Ulla Nödler, Annelie Grebe, Oberin Pfrin. Katrin Wienold-Hocke, Pfr. Karl Leonhäuser und Mechthild Krüger (von links). Foto: Diako (nh)

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 46 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit rund 950 Mitarbeitern und etwa 28.000 Patienten im Jahr. Die Stiftung feierte im vergangenen Jahr ihr 146-jähriges Bestehen.

 

„Junge Alte“ im Einsatz

Senioren basteln mit Kindern in der Evang. Kita Kleiner Holzweg

Die Geräusche von pochenden Hämmern und ratzenden Sägen, vermischt mit munterem Geplauder und Kinderlachen, dringen aus dem Bastelraum der Evangelischen Kindertagesstätte Kleiner Holzweg. Ganz klar: Hier wird gearbeitet – und das, wie´s klingt, mit Freude.
Gut gelaunt sitzen zehn Rentner gemeinsam mit einer Gruppe Vorschulkinder an den kleinen Tischen und Stühlen der Einrichtung. Deren eigene Kinder sind längst aus dem Haus und den Beruf hat man an den Nagel gehängt. Um in der neugewonnen Freizeit etwas Sinnvolles zu tun, treffen sich die Senioren regelmäßig mit Markus Blaha-Germann, dem Leiter der Holzwerkstatt des Caritasverbands Nordhessen-Kassel, um unter dem Motto „Wir Jungen Alten“ zu werken und zu bauen.
Einmal im Jahr kommt die rüstige Truppe in der Kita in Wehlheiden vorbei, um die Kinder mit selbst entworfenen Holzarbeiten zu erfreuen. Und das ist ihnen offensichtlich auch diesmal gelungen. Denn eifrig wird hier genagelt, gebohrt, gefeilt und geklebt – und am Ende hält jedes der Kinder stolz ein tolles, selbstgebautes Feuerwehrauto aus Holz in den Händen.

Kreativ: Markus Blaha-Germann, Leiter der Holzwerkstatt des Caritasverbands Nordhessen-Kassel, Siegfried Schlüter und Olumese (von links) beim Werken.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 46 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit rund 950 Mitarbeitern und etwa 28.000 Patienten im Jahr. Die Stiftung feierte im vergangenen Jahr ihr 146-jähriges Bestehen.

 
 
 
 

Bärenstark für die Straße

Verkehrserziehung in der Kindertagesstätte Baumhaus für Kinder

Wie kommt man sicher über die Straße? Eine Frage, die vor allem die Vorschulkinder in der Kindertagesstätte Baumhaus für Kinder interessiert. Aber auch die Jüngeren hörten neugierig zu, als Hauptkommissar Jürgen Schnittger in der Einrichtung der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus in der Herkulesstraße über Verkehrserziehung sprach. Denn der Polizeibeamte verwendete einen Trick. Er ließ einfach den kleinen Bären von Kinderbuchautor Janosch erklären, wie man sich richtig im Straßenverkehr verhält. Und so lernte nicht nur der kleine Tiger von seinem bärenstarken Freund, wie es richtig geht, sondern auch die wissbegierigen Kindergartengartenkinder. Anschließend übten die Vorschulkinder auf dem Weg zu ihrer künftigen Grundschule, der Herkulesschule, wie sie heil ans Ziel kommen. Also: „Erst stehen, sehen und dann gehen“, erklärt der Polizist am Zebrastreifen. Und damit die Kinder in der Herkulesstraße noch sicherer die Fahrbahn überqueren können, stand ein Kollege von Hauptkommissar Schnittger in einem anderen Abschnitt der Herkulesstraße und kontrollierte die Geschwindigkeit der Autofahrer. Denn diese fahren, laut dem Vorsitzenden des Elterbeirats der Kindertagesstätte Lars Becker, hier immer wieder viel zu schnell. Zu schnell für die die Baumhaus-Kinder und bestimmt auch für den kleinen Tiger.

 

Selbstgemachtes für den guten Zweck

Kurhessisches Diakonissenhaus überreicht Basarerlös in Höhe von 6800 Euro an die „Gesegnete Mahlzeit“

Im November des vergangenen Jahres luden die Schwestern des Kurhessischen Diakonissenhauses erneut zu ihrem traditionellen Basar in das Mutterhaus in der Goethestraße ein. Annähernd 1000 Freunde des Diakonissenhauses trafen sich hier, zum Stöbern, Schmökern, Plauschen und Genießen von Selbstgebackenem und Eintopf. Auch diesmal unterstützten viele fleißige Helferinnen den Basar, der sich zu einem wahren Geheimtipp im Vorderen Westen entwickelt hat. Dabei gab es von den Diakonissen und deren Freundinnen liebevoll gestaltete Handarbeiten, selbstgemachte Leckereien, gebastelten Weihnachtsschmuck sowie jede Menge Bücher und Flohmarktartikel zu entdecken.

Die Einnahmen des Basars in Höhe von 6.800 Euro wurden in diesem Jahr nicht wie sonst für eigene Zwecke des Diakonissenhauses verwendet, sondern an die Gesegnete Mahlzeit“ des Diakonischen Werks Kassel gespendet. So überreichten Oberin Katrin Wienold-Hocke sowie die Schwestern Ursula, Anni und Ilse den Basarerlös jetzt feierlich an den Vorsitzenden des Fördervereins Gesegnete Mahlzeit, Dirk Michael Heinrich, und den Geschäftsführer des Diakonischen Werks Kassel, Gerd Bechtel. Die „Gesegnete Mahlzeit“ wird allein über Spenden finanziert. Weil der Bedarf wächst und Spenden zurückgingen, war dort eine Notlage entstanden, in der die Schwestern helfen wollen. Die „Gesegnete Mahlzeit“ ermöglicht insbesondere bedürftigen Menschen eine warme Mahlzeit und den oft nötigen Zuspruch. Aber auch alle anderen, die einfach gern in Gesellschaft essen möchten, sind am Tisch der Gesegneten Mahlzeit herzlich Willkommen. Da diese entsprechend ihres Einkommens statt 1,50 Euro den vollen Preis in Höhe von 3,50 Euro für ihr Essen zahlen, tun sie so gleichzeitig auch noch etwas Gutes - für die, die weniger haben.

Engagieren sich für die Ärmsten unserer Stadt: (von hinten links) Gerd Bechtel (Geschäftsführer Diakonisches Werk Kassel) und Oberin Katrin Wienold-Hocke sowie (von vorn links) die Schwestern Anni, Ilse und Ursula, die Dirk Michael Heinrich (Vorsitzender Förderverein Gesegnete Mahlzeit) symbolisch einen Brotkorb überreichen. Foto: Kohl (nh)


Selbstgemachtes für den guten Zweck

Kurhessisches Diakonissenhaus überreicht Basarerlös in Höhe von 6800 Euro an die Gesegnete Mahlzeit

Am 11. November 2010 luden die Schwestern des Kurhessischen Diakonissenhauses zu ihrem traditionellen Basar in das Mutterhaus ein. Annähernd 1000 Freunde des Diakonissenhauses trafen sich hier, zum Stöbern, Schmökern, Plauschen und Genießen von Selbstgebackenem und Eintopf. Auch diesmal unterstützten viele fleißige Helferinnen den Basar, der sich zu einem wahren Geheimtipp im Vorderen Westen entwickelt hat. Dabei gab es von den Diakonissen und Freundinnen gestaltete Handarbeiten, selbstgemachte Leckereien, gebastelten Weihnachtsschmuck sowie jede Menge Bücher und Flohmarktartikel zu entdecken. Die Einnahmen des Basars in Höhe von 6.800 Euro sollen nun der „Gesegneten Mahlzeit“ des Diakonischen Werks Kassel überreicht werden. Der Erlös kommt sonst verschiedenen Zwecken vor allem in den eigenen Einrichtungen zu Gute. In diesem Jahr möchten die Schwestern damit Bedürftigen „ Gesegnete Mahlzeit“ wünschen.

Die Spendenübergabe an die Gesegnete Mahlzeit des Diakonischen Werkes Kassel findet statt am:

Dienstag, den 22. Februar 2011 um 10.00 Uhr im
Mutterhaus,
Goethestraße 85, in
34119 Kassel
.


 
 
 
 

Helden des Alltags

Konfirmanden aus dem Kirchenkreis Fulda besuchen das Diakonissenhaus

Wer ist heute ein Held? „Supermann oder Feuerwehrmann“, lauten einige der Antworten, die Pfarrer Harald Krüger aus der Kirchengemeinde Mansbach und Oberbreitzbach (Kirchenkreis Fulda) von seinen Konfirmanden erhält. Dass es jedoch in unserem Alltag auch noch viele weitere Helden gibt, erfuhren die 20 Teenager bei ihrer Konfirmandenfahrt nach Kassel. Denn dabei stand nicht nur ein Ausflug zum bekanntermaßen heldenhaften Herkules auf dem Programm, sondern auch ein Besuch im Diakonissenhaus.
Dabei zeigte Diakonisse Schwester Ursula der munteren Truppe die verschiedenen Einrichtungen des Hauses. Los ging es im Christlichen Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe (CBG), wo die Kinder von der Leiterin Ute Simon-Polak so einiges über Krankenpflege erfuhren. Schließlich sind es Menschen wie Krankenschwestern und Pfleger, die tagtäglich aufopferungsvoll Bedürftigen helfen und so zu sogenannten „Helden des Alltags“ werden, wie einer der Jugendlichen bemerkt.
Und nachdem die Konfirmanden an einer lebensgroßen Puppe ein paar Erste-Hilfe-Handgriffe geübt haben, geht es gut gelaunt zu einer Stipp-Visite ins benachbarte Diakonissen-Krankenhaus. Ein Ort an dem sich Pfarrer Krüger an seine ersten Lebensjahre erinnerte. „Ich wurde hier nicht nur geboren, sondern ging auch in den Diakonissen-Kindergarten“, erinnert sich der Kirchenmann.
Zu guter letzt besuchten die Konfirmanden die Mutterhauskirche, wo Schwester Ursula den gespannten Zuhörern etwas über die die Anfänge der Mutterhaus-Diakonie erzählte. So erfuhren sie, dass Diakonie „Dienen im Namen Jesus Christus“ heißt und jede Diakonisse ihr Leben voll und ganz dem Liebesdienst am Menschen widmet: Sei es als Hebamme, Krankenschwester, Lehrerin, Pflegerin oder Kindergärtnerin. Das macht auch sie zu Heldinnen, auch wenn die bescheidenen Frauen dies nie zugeben würden.

Bild 1: Anschaulich: Bildungsinstituts-Leiterin Ute Simon-Polak (rechts) erklärt Krankenpflege anhand einer Puppe.

Bild 2: Kunstvoll: Die Konfirmanden bestaunten die „Pusteblume“ im Atrium.

Bild 3: Interessierte Zuhörer: Die Teenager lauschen Sr. Ursula in der Mutterhauskirche.

 

Ein Leuchten in die Augen gezaubert

Konfirmanden feierten mit Bewohnern des Marie-Behre-Altenzentrums in Guntershausen Advent

Für ein Leuchten in den Augen der Heimbewohner des Marie-Behre-Altenzentrums in Guntershausen sorgten jetzt die Konfirmanden aus Baunatal-Hertingshausen und Kirchbauna. Gemeinsam mit der Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Baunatal, Corinna Luttropp-Engelhardt, erfreuten die 28 Konfirmanden die alten Menschen bei der Adventsfeier des Altersheims. Beleitet von Trompete, Posaune und Piano sangen die Jugendlichen feierliche Weihnachtslieder und trugen Gedichte zur Adventszeit vor. Doch damit nicht genug. Denn die Teenager hatten auch Geschenke dabei. So überreichten sie den staunenden Senioren selbst gebackene Plätzchen und Gläser mit leckerer
Marmelade. Außerdem überreichten die Kinder Pflegedienstleiterin Ruth Knell-Tießen den Erlös, den sie traditionell beim Erntedankfest
ihrer Gemeinde für das Marie-Behre-Altenzentrums gesammelt hatten. Sehr zur Freude von Heimleiterin Petra Ryll, da mit dem Geld Materialien für die Beschäftigungstherapie des Heims angeschafft werden können.
Auf dem Foto(von links vorn): Selina Daum, Fabian Steinberg, die Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Baunatal, Corinna Luttropp-Engelhardt, Niclas Käse, Heimbewohnerin Anna Platte sowie Pflegedienstleiterin Ruth Knell-Tießen.


 

Kunst erleben im Altersheim

Spardabank Hessen eG spendet 3000 Euro für die Wandgestaltung im Marie-Behre-Altenzentrum

Eine schöne Umgebung hat einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden und auch auf unsere Gesundheit, besonders im Alter und bei eingeschränkter Beweglichkeit. Dabei spielen ansprechende Farben und Formen eine große Rolle. So sollen künftig die Wände im Marie-Behre-Altenhilfezentrum in Baunatal-Guntershausen farbenfroher und abwechslungsreicher gestaltet werden – mit Kunst, die gezielt die Freude an der Gegenwart und schöne Erinnerungen fördert.
Daher sollen Bildschienen angeschafft werden, an denen wechselnde Bilder befestigt werden können, damit auch Bewohnerarbeiten oder Ausstellungen regionaler Künstler präsentiert werden können. Um dies zu ermöglichen spendete die Spardabank Hessen eG 3000 Euro aus den Mitteln des Gewinn-Sparvereins für die Wandgestaltung des Altenzentrums. Der Scheck wurde von Andrea Hruby, Filialleiterin der Filiale Kassel Stadt, feierlich an Pflegedienstleiterin Ruth Knell-Tießen in den Räumen des Marie-Behre-Altenhilfezentrums überreicht.
Kunst für´s Altersheim: Ruth Knell-Tießen (Pflegedienstleitung Marie-Behre-Altenhilfezentrum), Andrea Hruby (Filialleiterin der Sparda Bank-Filiale Kassel Stadt) und Anke Andersch (Pflegedienst Marie-Behre-Altenhilfezentrum).

Das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen, das neben stationärer auch Kurzzeit- und Tagespflege anbietet sowie betreutes Wohnen gehört zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel, ebenso wie das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims Kleiner Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 50 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit rund 950 Mitarbeitern und etwa 28 000 Patienten im Jahr. Die Stiftung feierte im vergangenen Jahr ihr 145-jähriges Bestehen.

 

Ein Stück hessische Diakonie-Geschichte ging zu Ende

Altoberin Sr. Luise Schäfer mit 86 in Kassel gestorben

Die Altoberin des Kurhessischen Diakonissenhauses, Sr. Luise Schäfer, ist am 17.11.2010, in der Nacht zum Buß- und Bettag, verstorben. Sie hatte im Oktober ihren 86. Geburtstag gefeiert. Mitschwestern und die derzeitige Oberin, Pfarrerin Katrin Wienold-Hocke, denken an sie in Trauer und Dankbarkeit: „Wir werden sie vermissen, ihre guten Worte und Gebete und auch klare Position. Dankbar sind wir für ihr Wirken und für ihren sanften Tod - eingeschlafen ist sie“, schreibt die Oberin in einem Trauerbrief. „Sie hat das Haus nach innen geprägt mit ihrem großherzigen Stil und nach außen repräsentiert mit der Kraft Ihrer an Bibel und Gesangbuch geschulten Wortgewandtheit und sicherer Intuition, in Diakonie und Kirche, in der Stadt und den Kommunen.“

Sr. Luise Schäfer war gelernte Handelslehrerin und lernte vor ihrer Einsegnung als Diakonisse 1954 Krankenpflege an der Krankenpflegeschule des Kurhessischen Diakonissenhauses. 1962 im Alter von nur 38 Jahren wurde sie zur Oberin des Kurhessischen Diakonissenhauses berufen und führte damit eine Schar von rund 400 Mitschwestern an. Diese Aufgabe nahm sie fast drei Jahrzehnte bis 1991 wahr. Als Oberin löste sie Sr. Helga Mantels ab. Oberin Sr. Luise Schäfers Amtszeit war eine des großen Aufbaus nach dem Krieg, darunter unter anderem 1966 der Erweiterungsbau des Krankenhauses und der Bau des Schwesternwohnheims „ Elisabeth von Thüringen“, 1971 die Einweihung des Kinder- und Jugendheimes im Kleinen Holzweg, 1975 der Abriss und Neubau von Haus Salem, 1983 Errichtung des Lenchen- Heitmann- Hauses in Bad Emstal. Von 1992 bis 2002 übte sie in Netze „Gebetsdiakonie“ in Stundengebeten an der Klosterkirche.

„Sr. Luise hat die Schwesternschaft persönlich und geistlich geleitet, das Beten immer als ihre Aufgabe und als ihre Kraftquelle begriffen – und

wunderbare Worte dabei gefunden und weitergegeben“, würdigt die Oberin weiter. Sie habe sich darüber hinaus mit großer Wärme Schwestern wie Mitarbeitenden persönlich und fürsorglich, ja mütterlich zugewandt, über 200 Schwestern zum Sterben geleitet.

In den letzten Jahren lebte sie wieder im Mutterhaus in Kassel und versäumte selten eine Gebetszeit, erinnerte an die Gedenktage des Diakonissenhauses und der Schwestern. Vor gut einem Jahr war sie ins Haus Salem umgezogen.

Fotohinweis: Diakonisse Sr. Luise Schäfer. Diako/nh

 

Friede, Freude, Eierkuchen

Basar im Diakonissenhaus eröffnet die Advents-Basar-Saison in Kassel

Zu ihrem traditionellen Basar laden die Schwestern des Kurhessischen Diakonissenhauses alle Freunde von Selbstgebasteltem, Flohmärkten und Waffeln ein: Nachbarn, Ehemalige, Ehrenamtliche und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen sich zum Stöbern, Schmökern, Plauschen und Entdecken

am Donnerstag,
den 11. November von 10 Uhr bis 16 Uhr im
Kurhessischen Diakonissenhaus
Goethestrasse 85
34119 Kassel


Die Einnahmen sollen in diesem Jahr der Arbeit des Diakonischen Werks Kassel zugute kommen: Viele fleißige Helfer unterstützen etwa durch das Spenden von selbstgebackenem Kuchen und dessen Verkauf die Arbeit von „Gesegnete Mahlzeit“.
Doch nicht nur Liebhaber von Leckereien, auch Freunde von hübsch gestalteten Grußkarten oder Handarbeiten, z.B. Strümpfen, werden hier fündig. Gerne decken sich auch Besucher mit dem dort feilgebotenen Geschirr „ein“. Die Auswahl beim Bücherflohmarkt lässt die Herzen der Bücherwürmer höher schlagen. Zum Basar, den die Kasseler Diakonissen traditionsgemäß im November in den Räumen des Kurhessischen Diakonissenhauses ausrichten, erwarten die Organisatorinnen rund 800 Besucher.

P.S. Das Foto entstand auf dem Basar 2008 im Mutterhaus und zeigt den Leierkastenmann Jürgen (Foto: Diako/nh).

Diakonissen: Vor 60 bzw. 50 Jahren „Ja“ zu Gott gesagt

Sechs Schwestern des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel feiern ihr Diakonissen-Jubiläum in der Mutterhauskirche

Im Kurhessisches Diakonissenhaus steht ein großes Fest vor der Tür: Vor 50 Jahren wurden acht Jungschwestern in der Friedenskirche festlich als Diakonisse eingesegnet. Eine hat sogar schon 1940 ihr Leben ganz in den Dienst der Nächstenliebe gestellt: Sechs Diakonissen feiern nun ihr Jubiläum am Sonntag, den 24. Oktober 2010, mit einem feierlichen Gottesdienst und allen geladenen Gästen in der Mutterhauskirche des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel. „Das Jubiläum ist ein Grund, Gott zu danken, dass er Sie in diesen Jahren geleitet hat und dass er Sie in der Gemeinschaft der Diakonissen gehalten hat“, würdigt Oberin Pfarrerin Katrin Wienold-Hocke in einem Brief die zu ehrenden Schwestern.
Die Jubilarinnen sind Sr. Anneliese Keil, die ihr „60-Jähriges“ feiert; Sr. Anneliese Hahn, Sr. Gretel Adolph, Sr. Margot Strippel, Sr. Hildegard Schleenbecker und Sr. Hilde Wiegand feiern ihr 50-Jähriges Diakonissenjubiläum.

Das festliche Wochenende beginnt mit einem Einkehrtag am Freitag. Hier steht ein Besuch auf dem Schwesternfriedhof in Wehlheiden sowie ein festliches Abendessen auf dem Programm. Am Samstagmorgen sind die Schwestern zu einer Stadtrundfahrt eingeladen. Der Sonntag beginnt mit einem festlichen Frühstück der Jubiläumsschwestern, um 10.00 Uhr folgt der Gottesdienst mit Musik vom Instrumentalkreis und dem Mutterhauschor unter Leitung des Kantors Martin Wenning und der Predigt von Vorsteher Pfarrer Karl Leonhäuser. Mit Mittagessen sowie Festversammlung in der Kirche schließt das Einsegnungsjubiläum.

 

Grundsteinlegung für Facharztzentrum an den Diakonie-Kliniken Kassel

Dialysezentrum, Facharztpraxen und Einrichtung für Schädel-Hirn-verletzte Patienten geplant

Das Kurhessische Diakonissenhaus Kassel wird gemeinsam mit dem gemeinnützigen Dialyseanbieter Patienten-Heimversorgung (PHV) das Facharztzentrum „Vorderer Westen“ errichten. Es dient der Weiterentwicklung des Diakonissenhauses und der Diakonie-Kliniken Kassel: „Damit realisieren wir ein Vorhaben, das schon lange unser Wunsch war – jetzt nimmt es Gestalt an, der Zeitpunkt ist günstig und notwendig, weil der Bedarf an ambulanten Angeboten in unmittelbarer Nähe zu Krankenhäusern weiter steigen wird“, sagt der Verwaltungsdirektor des Diakonissenhauses Jens Wehmeyer. In dem Bau wird auch die erste Wohnpflegeeinheit für 27 schwer Schädel-Hirn-Verletzte, auch Wach-Koma-Patienten, in Kassel entstehen. Der Bau wird insgesamt über fünf Geschosse verfügen und ist nicht unterkellert. „Wir rechnen dadurch mit deutlich weniger Belastung durch Baulärm und ähnliches als vor einigen Jahren, als die Tiefgarage für das Diakonissen-Krankenhaus gegründet wurde“, sagt Wehmeyer weiter.

Der Neubau, der direkt an den Krankenhausbau in der Herkulesstrasse anschließen soll, wird dann mehrere Facharztpraxen, das Dialysezentrum der PHV und das Zentrum für Schädel-Hirn-Verletzte mit 26 Plätzen beherbergen. Die Fertigstellung ist für Ende 2011 geplant. Die Bausumme beträgt insgesamt 8,1 Mio. Euro. Das Erdgeschoss finanziert die Stiftung PHV mit Sitz in Bad Homburg, die in Kassel seit 2001 ein Dialysezentrum im Elisabeth-von -Thüringen-Haus betreibt. „Durch die Verlegung unserer Schwerpunktpraxis und des Dialysezentrums in das neue Facharztzentrum Vorderer Westen am Diakonissenhaus können beide Seiten eine noch besser aufeinander abgestimmte Versorgung nierenkranker Patienten bieten“, so der ärztliche Leiter des Dialysezentrums, Dr. Markus Schwickardi.

Die Stiftung investiert rund 1,5 Mio. Euro in den Ausbau und die Ausstattung der neuen Dialyse- und Praxisräume im Erdgeschoss, die dadurch ebenerdig und barrierefrei erreichbar sein werden. Das erste bis vierte Obergeschoss finanziert das Kurhessische Diakonissenhaus. Für die Wohn-
Pflegeeinrichtung im ersten und zweiten Stock haben das Land Hessen und der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Fördermittel in Aussicht gestellt. Auch die Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck (EKKW) und das Diakonische Werk in Kurhessen-Waldeck (DWKW) wollen das Vorhaben über ihr Bau- und Beihilfe-Programm unterstützen. Der Bau konnte erst begonnen werden, nachdem die Verstärkung der Spundwände um den Klinikbau erfolgreich abgeschlossen worden war.

Die ersten Vorbereitungsarbeiten sind bereits abgeschlossen: Der Baugrund etwa war bereits während des ersten Bauabschnittes der neuen Klinik an der Herkulesstrasse geprüft worden, so dass im Frühjahr der Minensuchdienst die Fläche vorbereiten konnte. Im vergangenen Jahr waren zwei Gebäude abgerissen worden, darunter das ehemalige Gebäude der Kita „Baumhaus für Kinder“ und das so genannte Gartenhaus, ehemals Sitz der Krankenhausverwaltung.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-Krankenhaus und dem Diakonissen-Krankenhaus. Hier behandeln und pflegen etwa 800 Mitarbeiter rund 22 000 Patienten im Jahr. Ebenfalls dazu gehören ein Altenhilfebereich mit dem Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und dem Marie-Behre-Altenhilfezentrum in Baunatal-Guntershausen. Weiter gehört ein Jugendhilfebereich mit dem Kinder- und Jugendheim im Kleinen Holzweg und zwei Tageseinrichtungen für Kinder dazu. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von fast 50 Schwestern. In der Komplexeinrichtung, die 2014 ihr 150-jähriges Bestehen feiern wird, arbeiten rund 1000 Menschen haupt- oder ehrenamtlich.

Die gemeinnützige Stiftung Patienten-Heimversorgung (PHV) mit Sitz in Bad Homburg gehört zu den führenden Dialyseanbietern in Deutschland. Die Stiftung engagiert sich seit mehr als 35 Jahren für die Versorgung dialysepflichtiger Patienten und betreibt heute 88 Dialysezentren. In Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachärzten für Nierenheilkunde betreuen über 1900 PHV-Mitarbeiter mehr als 6.700 Dialysepatienten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
In Kassel versorgt die PHV seit 2001 Dialysepatienten; hier sind derzeit 20 Mitarbeiter und drei Auszubildende tätig. Das Dialysezentrum der PHV befindet sich bislang ebenfalls in einem Gebäude des Kurhessischen Diakonissenhauses, dem Elisabeth-von -Thüringen-Haus in der Herkulesstrasse. Ärztlich geleitet wird es von den Fachärzten für Innere Medizin und Nephrologie, Dr. Markus Schwickardi und Dr. Sebastian Howest. Diese führen unter dem Dach des Medizinischen Versorgungszentrums Kassel-Herkulesstraße, das von der gemeinnützigen Tochtergesellschaft der PHV – der MVZ GmbH der Patienten-Heimversorgung - betrieben wird, eine Schwerpunktpraxis für Nephrologie und Hypertensiologie. Das Medizinische Versorgungszentrum, in dem sich auch eine Psychotherapeutische Praxis unter Leitung von Dipl.-Psych. Michael Arnold befindet, wird zusammen mit dem Dialysezentrum in das Erdgeschoss des Facharztzentrums umziehen.
www.phv-dialyse.de

Daten und Fakten zum neuen Facharztzentrum

Bauzeiten: Sommer 2009 Abbruch der alten Gebäudeteile (Kita und „Gartenhaus“)
Frühling 2010 Minensuchdienst
Juli 2010 westliche Spundwand fertig saniert
ab Oktober 2010 Beginn Bohrpfahlarbeiten und Erdaushub
Februar 2011 Rohbau fertig gestellt
November 2011 voraussichtlich Fertigstellung

Wer wird einziehen?

• EG: PHV-Dialysezentrum mit 18 Dialyseplätzen / Medizinisches Versorgungszentrum Kassel-Herkulesstraße mit einer Praxis für Hypertensiologie & Nephrologie und einer Psychotherapeutischen Praxis
• 1.+2. OG: Wohnpflegeeinrichtung für 24 bis 27 schwer Schädel-Hirn-Verletzte (Wachkoma-Patienten)
• 3.+4. OG: Facharztpraxen (durch die Diakonie-Kliniken für 15 Jahre dauerhaft angemietet). Dieser Gebäudeteil fällt nicht unter die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit, wird daher auch nicht gefördert.

Bruttorauminhalt:
14.932 m³

Quadratmeter Nutzfläche-Neubau:
Insgesamt 3.603 m²

Mitnutzung der KH-Stellplätze für Patienten und Besucher geplant
Mehrere Halteplätze für Taxen und Krankenwagen direkt vor der Tür
Anzahl der Bohrpfähle: 117 Stück (rund 2600 lfdm)
Anzahl der beteiligten Firmen: ca. 42

Bausumme für das FVW

• Etwa 2 Mio. Euro investiert die Stiftung PHV
• Rund 6,1 Mio. Euro investiert das Kurhesssiche Diakonissenhaus Kassel in das Facharztzentrum;
davon 3,2 Mio. Euro als Eigenmittel, rund 2,3 Mio. Euro werden als Zuschüsse erwartet:
• Rd. 1 Mio. vom Land Hessen
• Rd. 1 Mio vom Landeswohlfahrtverband (LWV)
• Rd. 320 000 Euro aus dem bau- und Beihilfe-Programm des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck DWKW

Besondere Herausforderungen beim Bau:

Bauen „im Bestand“ gehört immer zu einer der größten Herausforderungen. Denn die neuen Bauabschnitte haben Berührungsflächen mit solchen, die bereits in Betrieb sind. Auch die unterirdisch verlaufende Drusel stellt besondere Anforderungen an das Team.
Eine am Diakonissen-Krankenhaus vorgehaltene Fluchttreppe „wandert“, d.h. sie wird umgesetzt. Das FVW wird direkt an den Foyerbereich des Diakonissen-Krankenhauses anschließen. Dies überträgt sich auch auf Stationen. Es gehört zu den besonderen Leistungen der Beteiligten, die Störungen und Unannehmlichkeiten, die mit dem Bau verbunden waren, bei den Nachbarn abzufedern.

Gartenfest im Marie-Behre-Altenhilfezentrum

Einrichtung des Kurhessischen Diakonissenhauses lädt am 17. September 2010 zum Tag der offenen Tür ein

Das Marie-Behre-Altenhilfezentrum in Baunatal-Guntershausen lädt am Freitag, den 17. September 2010 zwischen 14.00 und 18.00 Uhr zu einem unbeschwerten Gartenfest ein: „Nach fast zwei Jahren wollen wir wieder eine fröhliche Zeit mit unseren Heimbewohnern, ihren Angehörigen und möglichst vielen Besuchern verbringen“, sagt die Leiterin des Pflegedienstes, Ruth Knell-Thiessen. Dazu habe man sich einiges an Programm einfallen lassen: Interessenten können sich nicht nur ins Bild setzen lassen über die Angebote in der Tages- und Kurzzeitpflege, in der Dauerpflege und im Betreuten Wohnen. „Sie können auch unser therapeutisches Angebot kennenlernen, etwa den Sinnesgarten und den Snoezelen-Raum“, ergänzt Heimleiterin Petra Ryll.

Neben vielen Informationen besteht die Möglichkeit, sich die Arbeit einer Tiertherapeutin anzusehen. Die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, etwa die der Alltagsbegleiter, stellen sich vor. Es gibt Gesang, Tanz und Spaß mit einem Clown zum Zusehen, Zuhören und Mitmachen und Alles rund ums leibliche und seelische Wohl: Den Nachmittag beschließt um 17.15 Uhr ein Gottesdienst – bei schönem Wetter im Sinnesgarten. Für die Kinder hält die Feuerwehr Baunatal Überraschungen, Spiel und Spaß bereit.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-Krankenhaus und dem Diakonissen-Krankenhaus. Hier behandeln und pflegen etwa 800 Mitarbeiter rund 22 000 Patienten im Jahr. Dazu gehört ein Jugendhilfebereich mit dem Kinder- und Jugendheim im Kleinen Holzweg und zwei Tageseinrichtungen für Kinder. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 48 Diakonissen. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1000 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Ebenfalls dazu gehört ein Altenhilfebereich mit dem Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und dem Marie-Behre-Altenhilfezentrum in Baunatal-Guntershausen.

Hier leben in vollstationärer Pflege rund 15 Kilometer südlich von Kassel mitten im Grünen – 46 Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem neuen Zuhause. Für die Kurzzeitpflege stehen 4 Einzelzimmer zur Verfügung. Diese können beispielsweise im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt oder zur Entlastung für pflegende Angehörige, in Anspruch genommen werden. Eine Einrichtung für Tagespflege besteht seit Juli 2006. Hier können Tagesgäste Pflege, Betreuung und Gemeinschaft erfahren. Für die Tagespflege stehen 6 Plätze zur Verfügung. In zehn barrierefreien Wohnungen in einem denkmalgeschützten, modernisierten Gebäude bieten wir Betreutes Wohnen an.

Diakonissenhaus ehrt Treue von Mitarbeitern

Ehrung langjähriger Mitarbeiter mit dem „Silbernen Kronenkreuz“

Das Kurhessische Diakonissenhaus ehrt 29 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Silbernen Kronenkreuz der Diakonie: am Sonntag, den 29. August 2010, wird die Auszeichnung der Diakonie verliehen. Sie soll Kolleginnen und Kollegen besonders würdigen, die seit mindestens 15 Jahren in den Krankenhäusern der Diakonie-Kliniken Kassel, in der Jugend- oder der Altenhilfe arbeiten.

Die Verleihung erfolgt im Gottesdienst in der Mutterhaus-Kirche, Goethestrasse 85 um 10.00 Uhr. Im Anschluss gibt es beim Mittagessen Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen. Der Vorsteher des Kurhessischen Diakonissenhauses, Pfarrer Karl Leonhäuser, der Verwaltungsdirektor Jens Wehmeyer sowie die Oberin Pfarrerin Katrin Wienold-Hocke werden die Kronenkreuze überreichen. „Wir sind dankbar, dass so viele Mitarbeiter dem Haus so lange verbunden sind. Von so viel Kontinuität und Treue profitieren unsere Patienten, unsere Heimbewohner sowie die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen“, begründet Leonhäuser diese besondere Art der Wertschätzung.

Die Gewürdigten heißen in alphabetischer Reihenfolge: Dorata Abramowicz, Akyol Altun, Gudrun Bader, Lydia Constantine, Bettina Danziger, Marion Dewalsky, Susanne Fischer, Svenja Geibel, Gabriela Heyder, Heidi Humburg, Elisabeth Janicki, Werner Keite, Gabriele Kiehlborn, Holger Kleinhans, Carmen Kohl, Ilona Kühnel-Lampey, Manuela Löwer, Judith Lorenz, Heike Meier, Petra Meyer, Valentina Nagrelli, Anette Pröger-Rothacker, Wolfgang Reisenauer, Annette Schellhase, Elvira Schkuta, Zofia Schwert, Marina Teske, Christa Waldeck und Ilka Wiegand.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-Krankenhaus und dem Diakonissen-Krankenhaus. Hier behandeln und pflegen etwa 800 Mitarbeiter rund 22 000 Patienten im Jahr. Ebenfalls dazu gehören ein Altenhilfebereich mit dem Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und dem Marie-Behre-Altenhilfezentrum in Baunatal-Guntershausen sowie ein Jugendhilfebereich mit dem Kinder- und Jugendheim im Kleinen Holzweg und zwei Tageseinrichtungen für Kinder. Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von fast 50 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1000 Menschen haupt- oder ehrenamtlich.

 

Mehr Musik im Kinder- und Jugendheim „Kleiner Holzweg“

Da setzte sich Renate Springmann persönlich ans Schlagzeug: Rund 1.400 Euro brachte die Gründerin der gleichnamigen Stiftung bei ihrem Besuch am 9. August im Kinderheim „Kleiner Holzweg“ mit. Damit ermöglicht die Springmann-Stiftung, die sich der Förderung der musikalischen Ausbildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen verschrieben hat, den Kindern und Jugendlichen im Kinder- und Jugendheim des Kurhessischen Diakonissenhauses eine zusätzliche Musiktherapiestunde bei deren Musiktherapeuten Maiko Hering. Im Namen der Einrichtung bedankte sich die kommissarische Leiterin des Kinder- und Jugendheims, Diplom-Psychologin Kerstin Krug - begleitet von Müttern mit ihren Kindern, die unter anderem von der Unterstützung profitieren. Die gemeinnützige Springmann-Stiftung war erst im April 2008 gegründet worden. Sie hat sich ganz der Förderung der musikalischen Ausbildung gewidmet – und dabei in Kassel schon viel Gutes bewirkt.

Bankverbindung Kurhessisches Diakonissenhaus:

Ev. Kreditgenossenschaft Kassel
Konto-Nr.: 201 006
BLZ: 520 604 10

Bankverbindung Springmann-Stiftung:

Deutsche Bank AG
Konto-Nr.: 0258079
BLZ: 520 712



Kerstin Krug vom Kinderheim Kleiner Holzweg, Shalin, Silke Spindler, Dr. Andreas Wicke, Kuratoriumsmitglied der Stiftung, die Sponsorin Renate Springmann, Ben Luka, Tatjana Olszewski mit Laurie, Jan Patrik und Anja Hünefeld mit Jacqueline (v.l.n.r.). Foto: Diakonissenhaus/nh

 

Höchste Auszeichnung der Diakonie an sechs Frauen

An sechs Frauen, die sich durch langjährigen Dienst in der Diakonie verdient gemacht haben, hat der Landespfarrer für Diakonie, Dr. Eberhard Schwarz, während eines Festgottesdienst in der Friedenskirche am Sonntag, dem 20. Juni, die Goldenen Kronenkreuze der Diakonie verliehen. In der Festpredigt ging Pfarrer Michael Becker auf die Entdeckung der Menschlichkeit ein, und genau darum ginge es in der Diakonie, betonte der Landespfarrer Schwarz, bevor er den Mitarbeiterinnen aus den Diakonie Kliniken und dem Kurhessischen Diakonissenhaus gratulierte und das Konenkreuz ans Revers heftete. Anschließend feierten die Geehrten weiter bei einem gemeinsamen Mittagessen im Mutterhaus, wo das 146. Jahresfest traditionell mit der Festversammlung weiterging.

Vor der Friedenskirche stellten sich die ausgezeichneten – im doppelten Sinne – Mitarbeiterinnen gerne für ein Foto zur Verfügung: Jutta Westendorf, Heike Tietz, Heike Hunold, Christa Löber und Ursula Fahnert (auf der Bank v.l.n.r.) und Michaela Thiel-Mey (hinten), eingerahmt vom Landespfarrer für Diakonie Dr. Eberhard Schwarz, Oberin Pfarrerin Katrin Wienold-Hocke und dem Vorsteher des Kurhessischen Diakonissenhauses, Pfarrer Karl Leonhäuser (v.l.n.r.). Foto: Diakonissenhaus/nh.


Diakonissen laden auf der „Goethe“ zum Feiern ein

Sechs Mitarbeiterinnen bekommen das „Goldene Kronenkreuz“ die höchste Auszeichnung der Diakonie verliehen

Die Einrichtungen des Kurhessischen Diakonissenhauses Kassel und das Diakonissen-Krankenhaus laden mit „offenen Türen“ zu Information und gemeinsamem Feiern ein: Die traditionelle Geburtstagsparty für eine der größten evangelischen Einrichtungen in Nordhessen ist seit vier Generationen eine feste Größe im Kasseler Stadtviertel „Vorderer Westen“ für Nachbarn, Freunde, Förderer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen in Kassels Vorderem Westen. Das Diakonissenhaus feiert sein 146. Bestehen vom 19. – 20. Juni 2010 ab 14.00 Uhr auf der Goethestrasse. Beliebt sind vor allem der Bücherflohmarkt und der Liebhabermarkt, wo es immer wieder „Schätzchen“ zu entdecken gibt. Zum ersten Mal mit von der Partie ist auch das Gesundheitsamt, das die gemeinsame Initiative “Sonnenschirm“ vorstellt, die erst vor wenigen Tagen mit dem Mutterhaus ins Leben gerufen wurde. Bei Bratwurst und kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen kann man das Mutterhaus als Gastgeberin genießen.

Das Fest beginnt am Samstag, dem 19. Juni, um 14.00 Uhr mit dem Straßenfest vor dem Diakonissen-Mutterhaus (Goethestrasse 85) und vor dem Alten- und Pflegeheim Haus Salem. Für Stimmung sorgen Musik und Tanz, die Kinder können ein Extra-Programm erwarten. Ein Flohmarkt und Bücherverkauf laden zum Stöbern ein; das Café Salem sorgt für Kaffe und Kuchen zur rechten Zeit. Interessierte können sich bei Rundgängen durch das Krankenhaus und an Infoständen über die Arbeit der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus und die Diakonie-Kliniken Kassel informieren. Um 17.30 Uhr wird ein Orgelkonzert musikalischer Schlusspunkt das Straßenfest abrunden. Kantor Martin Wenning spielt Werke von Pachelbel, Langlais, Dupré und Bach. Der Orgelsachverständige der Evangelischen Kirche, Peer Schlechta, erklärt den Besuchern die Orgel anhand einer Präsentation; Die Bosch-Orgel der Mutterhauskirche hat im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum erlebt und wurde Anfang dieses Jahres erneuert.

Am Sonntag, dem 20. Juni, um 10.30 Uhr wird der Landespfarrer für Diakonie, Dr. Eberhard Schwarz, während eines Festgottesdienst in der Friedenskirche die Goldenen Kronenkreuze der Diakonie an acht langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel und des DGK verleihen. Gewürdigt werden: Michaela Thiel-Mey, Heike Hunold, Christa Löber, Heike Tietz, Ursula Fahnert und Jutta Westendorf. Die Predigt hält Pfarrer Michael Becker.

Nach dem Gottesdienst sind die Gäste zum gemeinsamen Mittagessen und anschließender Festversammlung ins Diakonissenhaus eingeladen. Der Abschluss des festes ist gegen 14.15 Uhr in der Mutterhauskirche.

Programmhinweis:
Orgelkonzert zum Jahresfest

Samstag, den 19. Juni 2010, 17.30 Uhr


Kirche des Diakonissenhauses
Goethestrasse 85
34119 Kassel

Kantor Martin Wenning und
der Orgelsachverständige Peer Schlechta
stellen die Orgel vor.
Liturgie: Pfarrer Karl Leonhäuser

 

Am bundesweit ersten Hitzetelefon sitzen Diakonissen

Neuer Service des Gesundheitsamtes Kassel für ältere Menschen startete am 15. Juni 2010 im Kurhessischen Diakonissenhaus

Ein neues Angebot soll in Kassels Vorderem Westen älteren Menschen helfen, sich bei Hitzewarnungen vor gesundheitlichem Schaden zu schützen. Die Initiative des „Hitze-Präventions-Netzwerk Vorderer Westen“; Modellprojekt von „Klimzug-Nordhessen“, war ab März entwickelt worden, da in diesem Kasseler Stadtteil besonders viele ältere Menschen leben und die dichte Besiedelung zu Stauwärme in dem Viertel führen kann. „Menschen, die zuhause leben, werden bislang nicht zufriedenstellend erreicht. Sie sollen frühzeitig über Hitzewarnungen informiert werden“, erklärt der Projektentwickler des Kasseler Gesundheitsamtes, Dipl.-Pflegewirt Markus Heckenhahn.

Dies übernehmen künftig ehrenamtlich Diakonissen des Kurhessischen Diakonissenhauses. Sie werden Menschen, die sich bei dem neuen Dienst angemeldet haben, in der Zeit vom 15. Juni bis 31. August zwischen 8.30 und 10.00 Uhr vormittags, anrufen und über eine Hitzewarnung der Stufe 2 des Deutschen Wetterdienstes informieren. Dies ist der Fall, wenn an vier Tagen hintereinander die Warnstufe 1 ergangen ist oder eine gefühlte Temperatur von 38º C herrscht. Für das Projekt „Sonnenschirm“, so der Name des Hitzetelefons, wurden eigens Flyer gedruckt, die eine Rückantwortkarte enthalten. Diese kann ausgefüllt an das Diakonissenhaus geschickt werden, das auch die Portokosten übernimmt. Hier wird eine Liste gepflegt, die dann abtelefoniert werden kann. Der Flyer wird in Apotheken, Arztpraxen und anderen relevanten Stellen gezielt an solche älteren Menschen verteilt, von denen angenommen wird, dass sie solche Unterstützung brauchen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, ist der Flyer mit speziell gestalteten Piktogrammen entwickelt worden, die auch altersverwirrte Menschen gegebenenfalls gut interpretieren könnten, sagt Heckenhahn.

 

Mit 3000 Euro spielerisch Lernen

Die Spende von 3000 Euro für die Sprachförderung in der Kita „Baumhaus für Kinder“ überreichte der Präsident des Lions Club Kassel-Kurhessen Dr. Hubert Sostmann, am Freitag, den 28. Mai 2010. Pfarrer Karl Leonhäuser, Vorsteher des Diakonissenhauses, und Kita-Leiterin Antje Holbein haben sie im Kreise der Kinder in Empfang genommen. „Ohne diese Unterstützung wäre dieses Bildungsangebot nicht möglich“, sagte die Kita-Chefin. Dafür hatten die Lions-Mitglieder ehrenamtlich in der Vorweihnachtszeit fleißig Kreppel verkauft. Der Kindergarten und Hort des Kurhessischen Diakonissenhauses bietet Kindern mit Schwierigkeiten bei der deutschen Sprache eine spezielle Förderung. Zwei speziell geschulte Erzieherinnen kümmern sich einmal in der Woche darum, dass die – zur Zeit 22 - Kinder durch bessere Sprachkompetenz besser integriert werden. Sie kommen aus der Türkei, Finnland, Italien, Serbien oder Indien. Für das Foto präsentieren sie stolz ihren selbst gebastelten Zoo: Im Hintergrund Kita-Leiterin Antje Holbein, Dr. Hubert Sostmann, Chefarzt der Gastroenterologie in den Diakonie-Kliniken Kassel, Erzieherin Nazli Sakiri, Berufspraktikantin Simone Otto und Erzieherin Claudia Kluge (v.l.n.r.) (Foto: Diakonissenhaus/nh)

 

Sternstunden der Menschheit im Diakonissenhaus

Der Schauspieler Stefan Hunstein liest Stefan Zweig am 15. April 2010

Der Verein der Freunde und Förderer der Diakonie-Kliniken Kassel hat erneut den Schauspieler Stefan Hunstein für eine Lesung gewinnen können: Der aus Kassel stammende Schauspieler wird am Donnerstag, den 15. April 2010, um 19.00 Uhr im Diakonissen-Mutterhaus, Goethestrasse 85, die Erzählung „Georg Friedrich Händels Auferstehung“ aus „Sternstunden der Menschheit“ von Stefan Zweig vortragen. Der Künstler setzt sich damit bereits zum sechsten Mal in Folge auf diese Weise für Kassels einziges evangelisches Krankenhaus ein. Der Eintritt beträgt 10 Euro; die Erlöse sollen unter anderem in die weitere Ausgestaltung des Nachbarschafts-Krankenhauses fließen, da staatliche Mittel nicht ausreichen – vieles muss aus eigenen Mitteln finanziert werden, wie etwa Aufenthaltsräume und Andachtsräume, die Patienten, Mitarbeitern und Besuchern zu Gute kommen.

Der Verein der Freunde und Förderer wurde 2004 gegründet. Inzwischen engagieren sich über hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ehemalige Patientinnen und Patienten oder deren Angehörige und andere sozial eingestellte Bürger für die Idee, dem Krankenhaus über das normale Maß hinaus Gutes angedeihen zu lassen. Dazu gehört unter anderem die künstlerische Ausgestaltung des Neubaus, aber auch Anschaffungen wie Bilder für die Patientenzimmer, um den Aufenthalt für die anvertrauten Menschen und die Arbeit für die Mitarbeiterschaft noch schöner zu machen.
Stefan Hunstein wurde 1957 in Kassel geboren. Im Jahr 2001 ging er an das Bayerische Staatsschauspiel. Seit 2003 ist Stefan Hunstein Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2007 erhielt er den Kurt Meisel Preis. Er liest aus den „Sternstunden der Menschheit“ - so nannte Stefan Zweig seine Sammlung von 14 historischen Miniaturen, in denen er bedeutende Ereignisse oder Wendepunkte in der Menschheitsgeschichte schildert. Aus den Sternstunden stammt auch die Erzählung „Georg Friedrich Händels Auferstehung“, die 1985 verfilmt wurde. Eindringlich beschreibt Stefan Zweig darin die Entstehungsgeschichte des „Messias“ im Leben des großen Komponisten.

Hintergrund zum Werk:

Der Diener Händels findet seinen Herrn regungslos auf dem Boden liegend. Der Leibarzt diagnostiziert einen Schlaganfall. Nach diesem Schlaganfall im Jahr 1737 leidet Händel unter schweren Lähmungserscheinungen. Niemand glaubt mehr an seine Erholung. Außerdem gerät der Komponist in große finanzielle Nöte. Seine Schaffenskraft ist gebrochen. Um zu gesunden, lässt Händel sich während einer Kur in Aachen behandeln, und als er nach London zurückkehrt, liest er am 21. August 1741 die Texte des Librettisten Charles Jennens. Ihm ist, als spräche Gott selbst zu ihm: „Mir war, als sähe ich den Himmel offen, und den Allmächtigen selbst auf seinem Thron.“ Aufregung ergreift ihn, und er beginnt mit seinen Arbeiten am Messias. Nach drei Wochen pausenloser Arbeit ist er wie erschlagen, aber glücklich und zufrieden. Am 12. April 1742 wird der Messias in Dublin uraufgeführt, und Händel findet die nötige Kraft weiterzuleben, ungeachtet der finanziellen Nöte. Den Erlös der Aufführungen spendet er aus Dankbarkeit für seine „Auferstehung“ an soziale Einrichtungen.

 

Erstaufführung der Lukaspassion im Diakonissenhaus

Kantor Martin Wenning stellt sein neues Werk am Karfreitag vor

Mit der Erstaufführung der Lukaspassion von Martin Wenning beginnt der Karfreitag, den 2. April 2010, in der Kirche des Kurhessischen Diakonissenhauses. Sie wird erstmals im Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Mutterhauskirche erklingen. Für das traditionsreiche Haus ein mutiger Schritt: Denn die Passion überrascht den Gottesdienstbesucher mit viel Neuem. „So wird auch gesprochen, geschimpft, geschrien; sogar auf Trillerpfeifen ergießt sich der Unmut und die Wut des aufgewühlten Volkes bei Jesu Verurteilung“, erklärt der Komponist. Besonderen Wert legt Martin Wenning auf eine ausgewogene Auswahl der Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch und dem katholischen „Gotteslob“.

„Damit will ich die ökumenische Dimension dieser Komposition verdeutlichen“, so Wenning, Der Musiker hat in Detmold und Düsseldorf studiert. Bereits mehrere Kompositionen von ihm wurden uraufgeführt: Die Johannespassion im April 2007 in Kassel sowie der Liederzyklus „Abseits von Babylon“ 2008 in Köln. Der Kasseler Bariton Jürgen Appel gibt dem Evangelisten Lukas seine Stimme – er hatte bereits im Neujahrs-Gottesdienst, der im Deutschlandfunk übertragen worden war, brilliert. Die Bosch-Orgel der Mutterhauskirche, die die Passionsmusik mit gestalten wird, hat im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum erlebt und wurde Anfang dieses Jahres generalüberholt.


Dem Evangelisten, der nahezu die ganze Passionsgeschichte allein singt und teilweise spricht, kommt die Hauptlast zu. Alle Rezitationen sind jeweils nur einem Orgelton zugeordnet, der nur an bestimmten Stellen wechselt. In der neuen Passion korrespondiert die Solostimme an mehreren Stellen mit dem Chor: Zu Beginn etwa singt er gleichzeitig zu einem Passionslied des Chores Psalm 130. Neben den gegenüber der Johannespassion neuen Stilmitteln hat der Chor die Aufgabe, die Reflexion auf das Gehörte und das Kommende zu übernehmen: Die Sängerinnen und Sänger der Passionslieder, die an einigen Stellen in der Geschichte eingestreut sind, sind der Ruhepol in der Erzählung des Lukas. Die Passion schließt mit der gregorianischen Karfreitagsmelodie „Ecce lignum“ („Siehe das Holz“).
Die Vertonung der Lukas-Passionsgeschichte ist bereits die zweite aus der Feder von Martin Wenning, die der Cantus Hoof unter der Leitung von Brigitte Wettengel am Karfreitag um 15.00 Uhr in der Hoofer Kirche uraufführen wird.

 

„Altern in Würde“ freut sich über Spende der Sparda-Bank von 5000 Euro

Über 5000 Euro für die Stiftung „Altern in Würde“ des Kurhessischen Diakonissenhauses konnten sich die Bewohner der Altenhilfeeinrichtungen freuen: Die hatte Sparda-Chef Jürgen Weber eigens aus Frankfurt mitgebracht. Die Spende soll die Scharte etwas auswetzen helfen, die die Rücküberweisung einer Spende der insolventen MEG im Haushalt der diakonischen Einrichtung hinterlassen hatte. Denn im Zuge der Weihnachtsaktion 2008 der Kasseler Anzeigenzeitung Extratip hat die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus unter anderem auch eine Spende in Höhe von 10.000 Euro erhalten. Das Geld stammte von dem inzwischen insolventen Finanzdienstleister MEG und wurde für die Errichtung eines Musiktherapie-Raumes im Kinderheim verwendet.

Der Musik-Therapie-Raum im Kinderheim „Kleiner Holzweg“ ist fertig, die Instrumente sind gekauft. Ein Musik-Therapeut arbeitet schon erfolgreich mit begeisterten Kindern: Doch dann forderte der Insolvenzverwalter das Geld zurück – ein Schock für die Stiftung. Aufgrund der Medienberichterstattung zu diesem Thema ist die Sparda-Bank Hessen auf die Situation aufmerksam geworden und eingesprungen, um den herben Verlust abzumildern. Sie unterstützt das Diakonissenhaus nun aus den Mitteln ihres Gewinn-Sparvereins mit 5.000 Euro. Profitieren soll davon die Stiftung „Altern in Würde“ die sich darum kümmert, den Menschen in den Altenhilfeeinrichtungen der Stiftung gute Erfahrungen zu schenken. Dies gelingt etwa durch zusätzliche Stunden Ergotherapie. Weber informierte sich im Diakonissenhaus selbst von der Arbeit der Stiftung und versprach, in diesem Jahr nochmals vorbeizukommen, um diese wichtige Arbeit zu unterstützen.




Bild: Jürgen Weber, Vorsitzende des Vorstandes der Sparda-Bank Hessen, und Oberin Pfarrerin Katrin Wienold-Hocke nahmen Altoberin Sr. Luise Schäfer bei der Scheckübergabe in die Mitte (Foto: Diako/nh)


 

Passionsandachten im Mutterhaus

„Vom Leiden Jesu singen“ – mit Orgelmeditationen von Kantor Martin Wenning

Die Mutterhaus-Gemeinde lädt auch in diesem Jahr herzlich in ihre Kirche in der Goethestrasse 85 ein, gemeinsam die Passionszeit zu begehen. Die erste Andacht findet statt am

Donnerstag, den 25. Februar 2010, um 18.30 Uhr
Mutterhauskirche Kassel
Goethestrasse 85
34119 Kassel

In den acht Passionsandachten in der Mutterhaus-Kirche des Diakonissenhauses werden in diesem Jahr ausgewählte Liedverse gesungen und bedacht, die vom Leiden Jesu handeln. Kantor Martin Wenning wird dazu in Orgelmeditationen die Melodieführung und den Inhalt der Lieder in besonderer Weise zum Klingen bringen.

Die Andachten gehören zu den vielfältigen geistlichen Angeboten, mit denen das Kurhessische Diakonissenhaus die Menschen in die Mutterhauskirche einladen will. Besonders für Nachbarn und die Menschen aus der Umgebung sollen Andachten und Gottesdienste ein Signal dafür sein, dass die Mutterhauskirche ein offenes Haus ist und Gäste willkommen sind.

Die Termine und Themen im Einzelnen:
Donnerstag
25.02. Alles vergehet, Gott aber stehet
Lied 449, 4+8
Pfarrer Zschoche
04.03. Du allein kannst mich erretten
Lied 475, 1+3, 4+5, 8
Pfarrerin Wienold-Hocke
11.03. Gott gibt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn
Lied 36, 3+4
Pfarrer Leonhäuser
18.03. O Liebe, Liebe, du bist stark
Lied 83, 1–4
Pfarrer Raum
25.03. Der Tod durchdrang mein Leben
Lied 133, 1+3+13
Pfarrer Raum

Karwoche:
Montag
29.03. Meine Seele sehen mach
Lied 88 (Satz aus der Lukas-Passion von Martin Wenning)
Pfarrerin Wienold-Hocke
Dienstag
30.03. Sterben ist mein Gewinn
Lied 516
Pfarrer Zschoche
Mittwoch
31.03. Ich will hier bei dir stehen
Lied 85, 6
Pfarrer Leonhäuser

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