Kurhessischen Diakonissenhaus Kassel

 

 

 

Vermächtnis

Manche Menschen bedenken uns in ihrem Testament. Sie wollen damit unsere Arbeit über ihren Tod hinaus unterstützen. Ein solches Vermächtnis ist in der Geschichte des Diakonissenhauses oftmals eine besondere Hilfe gewesen.

Wenn auch Sie sich vorstellen können, unsere Arbeit durch Ihre Spende, ein Vermächtnis oder eine Zustiftung zu unterstützen, danken wir Ihnen von Herzen. Bei Fragen beraten Sie die Mitglieder der Hausleitung gerne und völlig unverbindlich:
Oberin Pfarrerin Kerstin Hering, Tel.: 0561 / 10 02-48 00
Theologischer Vorstand Pfr. Christoph Kuhnke, Tel.: 0561 / 10 02-40 00
Kaufmännischer Vorstand Tobias Jäger: 0561 / 10 02-40 70

Dr. Friedrich Oetker
(Foto: Stadtmuseum Kassel)
 

Ein Beispiel aus der Geschichte
des Diakonissenhauses ist Dr. Friedrich Oetker:

Bereits wenige Jahre nach der Gründung des Diakonissenhauses 1864 in Treysa zeigte sich, dass es für das Überleben der Einrichtung nötig sein würde, diese nach Kassel zu verlegen. Doch war das Geld dafür zunächst nicht vorhanden und beinahe wäre der Plan gescheitert, wenn nicht Dr. Friedrich Oetker mit einer großzügigen Spende den Ankauf des Grundstücks ermöglicht hätte, auf dem das Kurhessische Diakonissenhaus heute noch steht.

Seit 1877 hatte er mehrfach Erholung im Diakonissenhaus in Treysa gesucht. Oberin Marie Behre kam mit ihm über die Situation des Hauses ins Gespräch und fragte dabei, ob er nicht aus der Zahl seiner Freunde zehn namhaft machen könne, welche bereit sein würden, für die Sache der Diakonissen in Hessen je 1000 Mark zu opfern. Er antwortete: Wenn sich einer findet, der 1000 Mark schenkt, dann gebe ich zum Ankauf eines Bauplatzes in Kassel 6000 Mark.“

Und wirklich erhielt die Oberin kurz danach einen Brief mit einer Spende über 3 000 Mark. Sie eilte damit zu Dr. Oetker und es heißt dann in der Chronik des Kurhessischen Diakonissenhauses: „Als Dr. Oetker vier Tage später das Haus verließ, um nach Berlin zu den Verhandlungen des Reichstages zu reisen, drückte er der Oberin eine auf 6 000 Mark lautende Anweisung in die Hand.“

Diese Spenden haben damals den Grundstückskauf am jetzigen Standort in der Goethestraße ermöglicht und damit den Umzug des Diakonissenhauses nach Kassel.