Kurhessischen Diakonissenhaus Kassel

 

 

 

Pressearchiv 2009

Kassels Krankenpflegeschule unter neuer Leitung

Ursula Schneider legt die Leitung des CBG Christliches Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe in neue Hände

Die größte Krankenpflegeschule Nordhessens im Verbund der Diakonie wird künftig gemeinsam von Ute Simon-Polak (50) und Elisabeth Soose (50) geleitet. Ute Simon-Polak übernahm schon zum 1. Oktober 2008 die Schulleitung von Jutta Schneider. Zum 1. Mai 2009 übernahm nun auch Elisabeth Soose die Schulleitung von Ursula Schneider.
Ursula Schneider hat fast 30 Jahre die Qualität der Krankenpflegeausbildung geprägt. Sie hat wesentlich zur Gründung des Christlichen Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe 2001 beigetragen.
Zur feierlichen Verabschiedung und Einführung erwartet das Haus morgen, am 7. Mai 2009, im festlichen Rahmen in der Mutterhauskirche des Kurhessischen Diakonissenhauses geladene Gäste aus ganz Hessen. Der Geschäftsführer der Diakonie-Kliniken Pfarrer Karl Leonhäuser wird Ursula Schneider verabschieden. Die neue Schulleitung wird durch die Geschäftsführer des Roten Kreuz Krankenhauses Elisabeth Deterding und der St. Vinzenz Krankenhaus GmbH, zu der das Marienkrankenhaus gehört, Alexander Schmidtke, vorgestellt.

Das CBG Christliches Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe hat seinen Sitz im Haus „Bethesda“, Herkulesstr. 36, in Kassel. Die Aus- und Weiterbildung am CBG hat 210 Ausbildungsplätze zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. Gesundheits- und Krankenpfleger, 25 staatlich anerkannte Weiterbildungsplätze zur Stations- und Gruppenleitung im Pflegedienst sowie 25 staatlich anerkannte Weiterbildungsplätze zur Praxisanleitung für Pflegeberufe und Entbindungspflege. Die Ausbildungsplätze verteilen sich mit je 60 auf das Marienkrankenhaus Kassel und das Rote-Kreuz-Krankenhaus; 90 Ausbildungsplätze haben die Diakonie-Kliniken Kassel.

Die CBG ging 2001 aus den Krankenpflegeschulen der oben erwähnten Schulträger und des Ausbildungszweiges am Burgfeld-Krankenhaus hervor, das im selben Jahr mit dem Diakonissen-Krankenhaus zum DGK-Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel – heute Diakonie-Kliniken - fusionierte.
2007 gründete sich ein Förderverein am CBG, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Bildungsarbeit dort mit zusätzlichen Lehr- und Lernmitteln, Projekten und Aktivitäten zu fördern.
05.02.2009

Kita des Kasseler Diakonissenhauses „Kleiner Holzweg“ baut an: Spatenstich für Krabbelgruppe; am 1. August Bezug geplant

Ein neues Angebot für Ein- bis Zweijährige schafft in Kassel das Kurhessische Diakonissenhaus. Heute war offizieller Baubeginn für den neuen Krabbelgruppe-Pavillon, der die evangelische Kita Kleiner Holzweg erweitern soll. Ab ersten August können 12 bis 14 Kleinkinder in den neuen Räumlichkeiten betreut werden.
21.01.2009

Staatsminister Jürgen Banzer besucht das Kurhessische Diakonissenhaus Kassel

Stippvisite am 16. April 2009
Das Kurhessische Diakonissenhaus Kassel erwartet den neuen hessischen Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit, Jürgen Banzer, zu einem Besuch: Am Donnerstag, den 16. April 2009, stattet er Kassels traditionsreicher Komplexeinrichtung eine Stippvisite ab. Er möchte die Einrichtungen der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus kennenlernen und sich über den Fortschritt des Krankenhaus-Neubaus der Diakonie-Kliniken Kassel informieren. „Wir freuen uns sehr, dass der Staatsminister unsere Einladung angenommen hat. So hat Herr Banzer Gelegenheit, vor Ort die entscheidungsreifen Projekte kennen zu lernen“, unterstreicht Vorsteher Pfarrer Karl Leonhäuser. Banzer besichtigt daher das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“, für das eine Grundsanierung ansteht, sowie das geplante Diakonie-Zentrum für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gGmbH, das in ein entstehendes Facharztzentrum ebenfalls auf dem Gelände einziehen soll.

„Wir wollen aber auch auf unsere schwierigen Arbeitsbedingungen und die hohen finanziellen Belastungen aufmerksam machen“, so Leonhäuser weiter. Für die Grundsanierung von Haus Salem liegt die Baugenehmigung schon vor, so dass nur noch grünes Licht aus Wiesbaden nötig sei. Auch für das Facharztzentrum, in dem die Wohn-/Pflegeeinrichtung für Schädel-Hirn-Verletzte untergebracht werden soll, ist die Baugenehmigung beantragt und das Raumprogramm durch das Ministerium genehmigt.

Im Februar hatten die Diakonie-Kliniken eine Zusage für weitere Fördergelder aus Wiesbaden für das Jahr 2011 erreicht – angestrebt ist ein Vorziehen der Zusage für 2010, da sich sonst der weitere Bauabschnitt ins Jahr 2013 verschiebt. Für seinen Besuch hat Banzer eine Stunde mitgebracht. Anschließend wird er die Kasseler Gesundheitstage in der nahe gelegenen Stadthalle eröffnen.

Das Kurhessische Diakonissenhaus ist die Wiege von Kassels einzigem evangelischen Krankenhaus, den Diakonie-Kliniken Kassel. Rund 11.000 stationäre Patienten und 11.000 ambulante Patienten im Jahr nehmen hier medizinische Dienstleistungen in Anspruch. Neben der medizinischen Versorgung gehören Altenhilfeeinrichtungen dazu: die Häuser Salem - ein Alten- und Pflegeheim in Kassel mit 76 Plätzen - und das Marie-Behre-Altenhilfezentrum in Baunatal-Guntershausen mit 56 Plätzen. 40 weitere betagte Menschen leben im Betreuten Wohnen. Zur Jugendhilfe gehören ein Kinder- und Jugendheim mit 124 Plätzen sowie zwei Kitas, die von 185 Kindern besucht werden. Die christliche Tradition begründet der dritte Arbeitsbereich: Das Diakonissen-Mutterhaus mit seiner Kirche als Ort für Tagungen, Gäste und Gottesdienste ist Zentrum für geistliches Leben.
03.04.2009

 

Wolfgang Mursa geht in den Ruhestand

Mit einem Festakt verabschiedet sich die Klinik und die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus
Der Diplom-Betriebswirt Wolfgang Mursa wird am Dienstag, dem 31. März 2009, als Geschäftsführer des DGK Diakonie-Gesundheitszentrums Kassel und als Verwaltungsdirektor der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus verabschiedet und tritt damit kurz nach seinem 63. Geburtstag in den Ruhestand. Der gelernte Reederei-Kaufmann hat acht Jahre lang die Geschicke der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus und des Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel wesentlich mitbestimmt. Seine Nachfolge treten am 1. April in der Stiftung als Verwaltungsdirektor Jens Wehmeyer und als Krankenhaus-Geschäftsführer Karl-Georg Dittmar an. Zu den Feierlichkeiten haben sich über 200 Mitarbeitende, Entscheider aus Ministerien, Vertreter aus Diakonie und Kirche sowie Partner verbundener Unternehmen angemeldet, um Mursa in der Kirche des Diakonissenhauses zu verabschieden.

Mursa hat neben dem Ausbau der Stiftung entscheidend am Gesicht der neuen Klinik mitgearbeitet und die Entscheidung zu dem Mammut-Projekt vorangetrieben: Seit 2004 wird am Standort Diakonissen-Krankenhaus altes Gebäude abgerissen, um das traditionsreiche Haus an gleicher Stelle bei laufendem Betrieb modern und patientenorientiert neu wiederaufzubauen. „Wir haben viel Zuspruch aus dem Sozialministerium bekommen. Ich erinnere mich noch genau an die Überreichung des ersten Fördermittelbescheides durch die damalige Sozialministerin Silke Lautenschläger über rund 13 Millionen Euro“, sagt Mursa rückblickend. Als seinen größten Erfolg bezeichnet er, weitestgehend keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen zu haben. Die Inbetriebnahme des letzten Ausbaus hätte er schon noch gerne mitbekommen, aber jetzt sei es Zeit, das Staffelholz weiterzureichen, so Mursa weiter.

Das DGK Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gGmbH ist die größte medizinische Einrichtung der Diakonie in Nordhessen. Die Klinik, zu der Diakonissen-Krankenhaus und Burgfeld-Krankenhaus gehören, gibt rund 800 Menschen Arbeit, die etwa 11.000 stationäre Patienten und 11.000 ambulante Patienten im Jahr versorgen. Die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel ist zu 60 Prozent Träger der Klinik, der evangelische Krankenhaus-Verbund Agaplesion gAg und LICHTENAU e.V. sind mit jeweils 20 Prozent beteiligt. Das Diakonie-Gesundheitszentrum ist Mitglied im Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck. Um auch in Zukunft den Patienten gute Pflege und modernste Medizin anzubieten, investiert die evangelische Einrichtung mit Hilfe des Landes Hessen und der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck (EKKW) voraussichtlich 120 Mio. Euro in ein neues Krankenhaus und modernste Medizintechnik. Rund 61 Mio. Euro kostete der erste Bauabschnitt des Krankenhaus-Neubaus. Der nächste Bauabschnitt für 27 Millionen Euro kann voraussichtlich 2010 bezogen werden.



Vita Wolfgang Mursa
Wolfgang Mursa wurde am 17. März 1946 in Eisenberg geboren. Er absolvierte 1966 in Hamburgs ältester Reederei eine Lehre zum Reedereikaufmann und arbeitete bis 1981 für verschiedene Reedereien, unter anderem auch ein Jahr in Durban, Südafrika. Von 1972 bis 1974 studierte er an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg Betriebswirtschaft. Von 1981 bis 1987 war Wolfgang Mursa Leiter Finanz- und Rechnungswesen sowie stellvertretender Kaufmännischer Leiter im kommunalen Krankenhaus St. Georg in Hamburg. 1987 berief man ihn zum Verwaltungsdirektor und Mitglied des Stiftungsvorstandes in der Ev.-Lutherischen Diakonissenanstalt Alten Eichen in Hamburg. Diese Leitungsaufgabe nahm er wahr, bis er 1998 die alleinige Geschäftsführung des Heidekreis-Klinikums in Soltau und Walsrode übernahm.

2001 kam er nach Kassel, um dort als Verwaltungsdirektor der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus und Geschäftsführer im Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel gemeinnützige GmbH die nordhessische Wohlfahrts- und Krankenhauslandschaft mit zu gestalten. Er setzte die Fusion der beiden Krankenhäuser Burgfeld-Krankenhaus und Diakonissen-Krankenhaus um und war Mitbegründer des Christlichen Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe in Kassel. In seine Zeit fiel auch die Verdopplung der Plätze in der Jugendhilfe von 62 auf 124. Größtes Projekt ist der Neubau des Diakonissen-Krankenhauses: Bis 2013 soll dieser soweit fertig gestellt sein, dass beide Standorte an der Herkulesstraße zusammengeführt werden können. Jüngster Meilenstein ist die Gründung des Zentrums für Altersmedizin zusammen mit dem Sozialpsychiatrischen Zentrum, mit dem die schwellenlose Verzahnung zwischen Akutgeriatrie und Gerontopsychiatrie in Hessen „erfunden“ wurde.
15.03.2009

 

Kleiner Holzweg lernt das Krabbeln

Kita des Kasseler Diakonissenhauses „Kleiner Holzweg“ baut an: Spatenstich für Krabbelgruppe – am 1. August Bezug geplant
Ein neues Angebot für Ein- bis Zweijährige schafft in Kassel das Kurhessische Diakonissenhaus. Heute war offizieller Baubeginn für den neuen Krabbelgruppe-Pavillion, der die evangelische Kita „Kleiner Holzweg“ erweitern soll. Ab ersten August können 12 bis 14 Kleinkinder in den neuen Räumlichkeiten betreut werden. „Damit sind wir unter den ersten, die in Kassel einen Kindergarten „krabbelfest“ machen“, betont Pfarrer Karl Leonhäuser, Vorsteher des Kurhessischen Diakonissenhauses. Das Jugendamt der Stadt Kassel stellt allein aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2008-2013“
210.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt 320.000 Euro wird der Neubau, den das Architekturbüro Rolf Jentzsch entworfen und geplant hat, kosten. 110.000 Euro muss das Diakonissenhaus selbst aufbringen. Daher ist an Karfreitag dieses Jahres die traditionelle Kollekte für die Diakonissenhäuser der Landeskirche im kurhessischen Teil für das Kinder-Projekt bestimmt.

Für die Kleinen gibt es dann einen Gruppenraum, einen Schlafraum, Wickelgelegenheiten, eine Milchküche und viel Platz zum Spielen – auch draußen in einem großen Außengelände. Seit rund dreieinhalb Jahren nimmt die Einrichtung Kinder ab zwei Jahren auf. Zunächst sollen Kinder mit mindestens 12 Monaten angenommen werden: „Wir wollen erstmal Erfahrung sammeln“, sagt Kita-Leiterin Andrea Landhuis. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereiten sich mit Schulungen auf die neue Aufgabe vor. „Wir hatten immer wieder Anfragen von Eltern. Ich freue mich, dass wir noch in diesem Jahr zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen können“, erklärt Landhuis weiter.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören neben dem Diakonie-Gesundheitszentrum Kassel unter anderem das Kinder- und Jugendheim Kleiner Holzweg mit 12 Gruppen sowie zwei Tageseinrichtungen für Kinder. Die Kindertagesstätte „Kleiner Holzweg“ liegt in direkter Nachbarschaft zum Kinderheim-Gelände des Kurhessischen Diakonissenhauses im Ortsteil Wehlheiden in Kassel.
Bis zu 65 Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren in drei altersgemischten Gruppen werden dort betreut. Das Diakonissenhaus hatte seinen ersten Kindergarten bereits 1876 eröffnet.

Kontakt:
Kita Kleiner Holzweg
Andrea Landhuis
Kleiner Holzweg 28
34121 Kassel
Tel. (0561) 76 64 44- 40
kita.kleinerholzweg@diakonissenhaus-kassel.de
21.01.2009