Kurhessischen Diakonissenhaus Kassel

 

 

 

Zielgruppen

 
Das ZeHN spezialisiert sich auf die Pflege, Betreuung und Therapie von Menschen mit erworbenen schweren Schädel-Hirn-Verletzungen.

Ursachen für die Schädigung können sein:
Schweres Schädel-Hirn-Trauma
Sauerstoffmangel-Hirnschädigung
Neurologische Funktionsstörungen, z.B. MS, Hirntumor, Entzündungen am Gehirn, Chorea Huntington. Auch die Bewohner in den Rückbildungsphasen des apallischen Syndroms, Wachkoma genannt, zählen zur Zielgruppe der Einrichtung.

Wir streben an, die Bewohner nach Abschluss einer klinischen Rehabilitationsbehandlung aufzunehmen, wenn danach noch intensive Pflegebedürftigkeit besteht (Phase F der neurologischen Rehabilitation).
Wenn sich deutliche Entwicklungsschritte zeigen, kann ein weiterer Rehabilitationsaufenthalt veranlasst werden. Auch durch gezieltes Training lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten kann der Übergang in “Begleitendes Wohnen und Betreuen (Phase G)“ oder in eine ambulante Betreuung vorbereitet werden.

Aufnahme- und Ausschlusskriterien
Voraussetzungen für eine Aufnahme in unsere Wohnpflegeeinrichtung für Menschen mit schwerer oder schwerster neurologischer Schädigung in der Phase F sind:
Eine Erkrankung des ZNS und
orliegen der Pflegestufe II oder III
Störungen der Bewusstseinslage
Absaugungspflichtige Tracheostoma
Beaufsichtigungspflichtige Orientierungsstörung (Verwirrtheit)
Beaufsichtigungspflichtige Verhaltensstörung (mit Eigen- oder Fremdgefährdung)
Schwere Verständigungsstörung
Beaufsichtigungspflichtige Schluckstörung
Tetraplegie oder funktionell höchstgradige Tetraparese (Kraftgrad 0 -1)

In der Regel nicht aufgenommen werden können:
Menschen mit einem frühkindlichen Hirnschaden
Menschen mit einer primären Demenz
Kinder