04.11.19

CVJM-Studierende und Diakonissen feierten zusammen Gottesdienst

MUTTERHAUS - Studentin Johanna Kleinlein berichtet vom gemeinsamen Gottesdienst der CVJM-Hochschule mit den Diakonissen in der Mutterhauskirche:

Der Campusgottesdienst der CVJM Hochschule am 22.10.19 war ein ganz Besonderer. Er fand in der wunderschönen Mutterhauskirche der Diakonissen statt.Direkt daneben befindet sich das Diakonissenhaus, welches wir seit diesem Semester als Wohnraum für ca. 30 Studierende nutzen dürfen. Davor bewohnten Diakonissen das Haus, die bei einer Führung durch die umgestalteten Räumlichkeiten leuchtende Augen bekamen. Es herrschte große Freude darüber, dass wieder Leben in das Haus eingekehrt ist. Durch die Übernahme von Möbeln und einem überlassenen Klavier sind die Diakonissen noch immer im Haus präsent. 

Die Hochschule feierte den Gottesdient als Zeichen der Verbundenheit gemeinsam mit den Diakonissen. Dementsprechend war dieser eine Mischung aus traditionellen und neuen Elementen. Pfarrerin Martina Tirre (Vorstand des Diakonissenhauses) betonte, dass diese Verbundenheit ein Aufbruch zu neuen Ufern sei, sowohl auf  Seiten der Diakonissen als auch auf Seiten der Hochschule. Tabea Wichern, Referentin für geistliches Leben und Studierendenbegleitung bekundete Dankbarkeit darüber, dass die Studierenden an einem Ort wohnen dürfen, der so viel Geschichte und Gebet atme. Darüber hinaus würde in Form unserer „Lern- und Lebensgemeinschaft“, welche wir an der Hochschule leben, die Tradition der Lebens-, Glaubens- und Dienstgemeinschaft der Diakonissen ein Stück weit weitergeführt.

Sr. Annemarie Pfetzing und Sr. Anni Traube berichteten von der Entstehung des Diakonissenhauses in Kassel und ihrem Werdegang als Diakonissen. Dies beendeten sie mit der Einsicht, dass alles seine Zeit hat. Die Gründung einen Diakonissenhauses, die Arbeit und die Beendigung der Arbeit. Jedes Ende bedeutet aber auch einen Neuanfang.

Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt erzählte in seinem Impuls von der Liebe Gottes, die in uns lebt und uns verbindet. Diese Liebe geben wir als WeltbewegerInnen an andere Menschen weiter.
Nach den Fürbitten für den Campus, die Diakonissen und die Stadt Kassel, segnete Prof. Dr. Gebhardt die Gottesdienstbesuchenden.

Was bleibt, ist die Hoffnung auf eine lange und gute Gemeinschaft mit den Diakonissen und die Erinnerung an einen wunderbaren Gottesdienst.

Johanna Kleinlein, Studentin