12.02.19

Betrieb im Haus Salem feierlich übergeben

HAUS SALEM - Im Rahmen einer Andacht mit Feierstunde übergab die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus den Betrieb im Alten- und Pflegeheim Haus Salem feierlich an AGAPLESION.

Pfarrerin Martina Tirre, Vorstand der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus betonte, dass es ein besonderer Wendepunkt in der Geschichte des Hauses sei. Die Pfarrerin erinnerte daran, dass das erste Haus Salem 1910 als Feierabendhaus für die Diakonissen eingeweiht und der heutige Nachfolgebau 1976 in Betrieb genommen wurde. „Ich stehe hier in Dankbarkeit für alles, was bisher Gutes in der Pflege, in der Seelsorge, in der Begleitung, im Leben und im Sterben im Haus Salem geschehen durfte“, so Tirre. Die Stiftung und AGAPLESION gehen weiterhin Hand in Hand. Ein Zeichen sei, dass das Gebäude Stiftungseigentum bleibe, auch wenn der Betrieb in die Hände von AGAPLESION übergegangen ist.

Alfred Karl Walter, Geschäftsführer der AGAPLESION DIAKONIE KLINIKEN KASSEL und von AGAPLESION HAUS SALEM KASSEL, verwies in seiner Ansprache auf den Hintergrund des Kunstwortes AGAPLESION. Es beziehe sich auf das Markusevangelium und heiße „Liebe deinen Nächsten“. „Damit stehen wir in der christlichen Tradition, behalten die gelebten Werte dieser Einrichtung weiterhin und führen diese weiter“, erklärte Walter. Der Geschäftsführer verwies auf die Leitsterne von AGAPLESION. Zwischen Nächstenliebe, Wertschätzung, Verantwortung, Transparenz, Professionalität und Wirtschaftlichkeit ergebe sich durchaus ein Spannungsbogen, der beabsichtigt sei. Gerade aus diesem Mehrklang sei Zukunft zu gestalten. „Seien Sie uns herzlich in der Familie AGAPLESION willkommen“, rief Walter Bewohnern und Mitarbeitenden zu.

„In Dankbarkeit für Altes und in der Hoffnung auf Neues werden wir jetzt gemeinsam einen Baum pflanzen“, erklärte Martina Tirre bevor sie Bewohner, Mitarbeitende, ehemalige und aktuelle Verantwortliche unter den Segen Gottes stellte.

Der gepflanzte Apfelbaum steht auf der Grünfläche vor dem Haus Salem, wird an dessen Geschichte erinnern und neue Früchte tragen.