16.04.19

Diakonissenhaus und AGAPLESION ehren langjährige Mitarbeitende

STIFTUNG - Die Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel und AGAPLESION am Standort Kassel ehrten sechs Mitarbeitende für 15 und 25 Jahre Dienst in diakonischen Einrichtungen mit dem silbernen bzw. goldenen Kronenkreuz. Zwei Neurentnerinnen bekamen als Anerkennung für ihre Mitarbeit die Marie-Behre-Gedächtnismedaille überreicht.

Die Ehrungen wurden im Rahmen eines Gottesdienstes mit anschließender Feierstunde vorgenommen. Vorstand Pfarrerin Martina Tirre vom Kurhessischen Diakonissenhaus erinnerte in ihrer Predigt an die biblische Geschichte, in der Jesus einem Gelähmten zunächst die Sünden vergibt und ihn dann aufstehen und gehen lässt. Dieser wurde von vier Gefährten getragen und zu Jesus gebracht. „Der Dienst am Menschen bringt zu Jesus“, so Tirre. Gesucht seien auch heute Menschen, die sich von Gott getragen fühlen und aus dieser Gewissheit heraus andere tragen können. Jesus sehe in dieser Geschichte tief in den Menschen, es gehe ihm nicht nur um das äußere Heilwerden. 

„Sie haben durch Ihren Dienst ein Stück Himmel auf die Erde gebracht“, so Pfarrer Markus Keller von der Diakonie Hessen vor der Überreichung der Kronenkreuze. Diese sollen ein Zeichen der Ermutigung sein. So bestehen sie aus dem Kreuz, das auf die Not hinweise, und einer Krone, die Zeichen für Hoffnung und Auferstehung sei.

Die Marie-Behre-Gedächtnis-Medaille für die Neurentner zeigt auf der einen Seite Oberin Marie Behre. Unter ihr zog das Diakonissenhaus nach Kassel und hat zukunftsweisende Wege eingeschlagen. Auf der anderen Seite der Medaille ist die Bildmarke von AGAPLESION zu sehen, die den biblischen Satz „Liebe deinen Nächsten“ verkörpert. Daraus ist auch der Name AGAPLESION abgeleitet. „Die Medaille verbindet die Tradition zweier diakonischer Häuser“, erklärte Alfred Karl Walter, Geschäftsführer von AGAPLESION am Standort Kassel. „Sie alle haben sich für Ihren Beruf, Ihre Berufung und unsere traditionsreichen Unternehmen verdient gemacht“, so Walter weiter. „Ihnen ist es nicht hoch genug anzurechnen, dass Sie Jahr um Jahr sich um unsere Gäste, Bewohner und Patienten gekümmert haben.“

Für 15 Jahre Mitarbeit wurden geehrt: Uwe Herthum (Gefäßchirurgie), Kerstin Kaiser (Haus Salem), Martina Rödding (Station N6c), Heike Willius (Kliniksekretariate). Für 25 Jahre: Brigitte Neubauer-Krug (Marie-Behre-Altenhilfezentrum) und Heike Schönewolf (Station N6c). Die Neurentnerinnen Angela Tedja und Traudel Schade bekamen die Marie-Behre-Gedächtnismedaille.