20.05.19

Beautytag in der ZeHN

ZeHN – Erstmalig hatten die Mitarbeitenden im Diakonie-Zentrum für Schädel-Hirnverletzte Nordhessen (ZeHN) die Bewohner zu einem Beautytag eingeladen. Der Therapieraum ist liebevoll mit Blumen dekoriert und verschiedene Behandlungsstationen sind eingerichtet.

Aus dem Lautsprecher ist Entspannungsmusik zu hören, der Duft von Gesichtsmasken liegt in der Luft, Hände werden massiert, Locken gedreht und Lidschatten aufgetragen. Beim ersten Beautytag in der ZeHN herrscht großer Andrang. „Möchten Sie eine Praline und einen alkoholfreien Sekt?“ fragt Kathrin Schaumlöffel eine Bewohnerin. Sie ist für die Tagesgestaltung in der Einrichtung zuständig und hat mit ihren Kolleginnen den Tag vorbereitet. Haare, Makeup, Maniküre und Gesichtspflege – an alles haben sie gedacht. Und auf Wunsch gibt es noch ein Erinnerungsfoto dazu. „Wir haben einige Bewohnerinnen, die Wert auf ihr Aussehen legen“, erzählt Ilka Gabys, Mitarbeiterin in der Tagesgestaltung. „Da lag es doch auf der Hand, mal einen Beautytag anzubieten. Wer genießt es nicht, sich verwöhnen zu lassen?“  Bei der Gesichtspflege unterhalten sich eine Mitarbeiterin und eine Bewohnerin gerade darüber, welche Maske genommen werden soll: Entspannung oder Faltenverminderung? Und die Maniküre wird sogar von einem männlichen Bewohner wahrgenommen und Mitarbeitende entdecken neue Fähigkeiten im Lockendrehen und Fingerlackieren. Die Bewohner sehen sich gegenseitig mit Tuchmaske im Gesicht und können heiter darüber lachen.

Mit viel Wertschätzung und Einfühlungsvermögen verwöhnen die Mitarbeitenden die pflegebedürftigen Bewohner im temporären Schönheitssalon der ZeHN. Mit Sicherheit folgt dieser Premiere auch ein zweiter Beautytag.

Die Landgraf-Karl-Apotheke sowie die Apotheke am Wehlheider Platz unterstützen den Tag dankenswerterweise mit Produktspenden.