Zielgruppen

Bei uns in guten Händen!

Die ZeHN spezialisiert sich auf die Pflege, Betreuung und Therapie von Menschen mit schweren Schädel-Hirn-Verletzungen.
Ursachen für die Schädigung können ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, Sauerstoffmangel, Hirnschädigung, sowie neurologische Funktionsstörungen, z.B. MS, Hirntumor, Entzündungen am Gehirn, Chorea Huntington sein. Auch die Bewohner in den Rückbildungsphasen des apallischen Syndroms, Wachkoma genannt, zählen zur Zielgruppe der Einrichtung.

Wir nehmen Bewohner auf, die nach Abschluss einer klinischen Rehabilitationsbehandlung noch intensiv pflegebedürftig sind (Phase F der neurologischen Rehabilitation).

Wenn sich deutliche Entwicklungsschritte zeigen, kann ein weiterer Rehabilitationsaufenthalt veranlasst werden. Durch gezieltes Training lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten kann der Übergang in "Begleitendes Wohnen und Betreuen (Phase G)“ oder in eine ambulante Betreuung vorbereitet werden.

Aufnahme- und Ausschlusskriterien
Voraussetzungen für eine Aufnahme in unsere Wohnpflegeeinrichtung für Menschen mit schwerer oder schwerster neurologischer Schädigung in der Phase F sind:

  • Cerebrale Gefäßkrankheiten z.B. Schlaganfall
  • Spezielle Pflege mit Tracheostoma (geöffneter Luftröhre)
  • Schädigungen durch akuten Sauerstoffmangel (z.B. hypoxische Hirnschädigungen durch einen Herz-Kreislauf-Stillstand)
  • Traumatische Ereignisse z.B. Unfallfolgen
  • Entzündliche Prozesse z.B. Encephalitis oder Polyradikulitis
  • Tumorerkrankungen des zentralen Nervensystems / ZNS
  • Apallisches Syndrom (Wachkoma)
  • Schlaffe oder spastische Lähmungen
  • kognitive Störungen
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Neurogene Formen von Schluckstörungen
  • Schwere Störungen der vegetativen Funktionen

In der Regel nicht aufgenommen werden können:

  • Menschen mit einem frühkindlichen Hirnschaden
  • Menschen mit einer primär degenerativen Demenz
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren